Archiv

(Foto: Jann Wilken)
»Die Lehrerbildung muss zum Hauptgeschäft der Universitäten werden.«
Mit diesen Worten hat Wolfgang Herrmann, der Präsident der TU München, an Deutschlands Hochschulen einen Paradigmenwechsel eingeläutet und für diese neue Aufgabe Manfred Prenzel, den langjährigen nationalen Koordinator der PISA-Studien gewonnen. Die Schule soll begeistern und befähigen für das, was nach der Schule folgt. Aber wie? weiter

(Foto: Jann Wilken)
»Den Königsweg zur Promotion gibt es nicht.«
Wie lässt sich die Situation von Doktoranden verbessern? Eurodoc, der europäische Dachverband von Nachwuchswissenschaftlern, hat 2009 zum ersten Mal europaweit Doktoranden zu ihren Arbeitsbedingungen und Karriereverläufen befragt. Karoline Holländer vom deutschen Promovierenden-Netzwerk Thesis präsentierte ausgewählte Ergebnisse der Studie im Dezember 2009 im KörberForum erstmals der Öffentlichkeit. weiter

(Foto: David Ausserhofer)
»Es geht mir um die Einsicht, dass Wissenschaft dem Leben dient und nicht etwa über das Leben herrscht.«
Der rasante wissenschaftlich-technologische Fortschritt verschiebt die Grenzen des Machbaren immer weiter. Selbst der uralte Traum vom ewigen Leben scheint nicht ausgeträumt. Bischof Wolfgang Huber warnt in seiner Festrede zur Verleihung des Körber-Preises für die Europäische Wissenschaft vor Unsterblichkeitsphantasien und plädiert für einen reflektierten und verantwortlichen Umgang mit wissenschaftlichen Errungenschaften. weiter

(Foto: Tim Lochmüller)
»Wir wollen nicht einfach bespaßen, sondern in der Schule forschendes Lernen etablieren«
Wie kein zweiter hat Albrecht Beutelspacher das Fach
Mathematik in Deutschland populär gemacht. Er lehrt
als Professor an der Justus-Liebig-Universität Gießen
und ist Begründer und Direktor des Mathematikums,
dem ersten mathematischen Mitmachmuseum der
Welt. Wir haben ihn nach seinen Erfolgsrezepten als
»Wissenschaftskommunikator« gefragt. weiter

»Es fehlt das Ventil, nach der Post-Doc-Phase weiterzukommen.«
Exzellenzinitiative, Spitzencluster, Innovationsallianzen:
Wissenschaft und Hochschulen sind in Deutschland seit
Jahren in Bewegung. Was ist notwendig, um exzellente
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hervorzubringen und zu halten? Wie sieht der Wissenschaftsstandort Deutschland im internationalen Vergleich aus? Ranga Yogeshwar im Gespräch mit den Nobelpreisträgern Harald zur Hausen (Medizin) und Hartmut Michel (Chemie). weiter

(Foto: Jann Wilken)
»Gute Wissenschaft ist nicht automatisch relevante Wissenschaft.«
Welchen Nutzen bringt Wissenschaft der Gesellschaft? Im Rahmen der Tagung »Was ist gesellschaftlich relevante Wissenschaft?« diskutierte FAZ-Redakteur Jürgen Kaube mit Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung, und Nico Stehr, Soziologie-Professor an der Zeppelin University Friedrichshafen, über Forschungsförderung, Anwendungsdruck und die Macht der Geisteswissenschaften. weiter

(Foto: Jann Wilken)
»Schüler sind Seismographen für die Echtheit dessen, was im Unterricht passiert.«
Der PhysikClub Kassel ist ein Projekt, das mit Preisen
überhäuft wurde. In ihrer Freizeit forschen Schülerinnen
und Schüler in Teams und in Eigenregie an realen
naturwissenschaftlichen Problemen. Wie schafft man
das in Fächern, die bei Jugendlichen traditionell als
»uncool« gelten? Wir haben uns das Kasseler
Vorzeigemodell vor Ort angeschaut. weiter

(Foto: Maike Luhmann)
»Der Verwertbarkeitsdruck führt zu erheblichen Kreativitätseinbußen.«
Mit der zunehmenden Bedeutung von Veröffentlichungen für die wissenschaftliche Laufbahn hat der Publikationsdruck – insbesondere auf junge Forscherinnen und Forscher – enorm zugenommen. Welche Konsequenzen das für den Einzelnen und das Gesamtunternehmen Wissenschaft hat, analysiert Studienpreisträger Wilhelm Hofmann in einem Beitrag für den Sammelband »Wunschmaschine Wissenschaft«. weiter

(Foto: Nicole Jakobs)
»Forschung findet in der Freizeit statt.«
Im Jahr 2002 wurde die Juniorprofessur als alternativer Qualifikationsweg für angehende Hochschullehrerinnen und -lehrer eingeführt. Von den Vorzügen und den Schattenseiten dieser neuen akademischen Kategorie schreibt Rolf Nohr, Studienpreisträger und mittlerweile ordentlicher Professor an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, in einem sehr persönlich gefärbten Erfahrungsbericht für den Sammelband »Karriere ohne Vorlage«. weiter

(Foto: privat)
»Wir stehen vor der Notwendigkeit eines umfassenden Systemwechsels.«
Die Wirtschaft steckt in der Krise, ebenso die Politik. Was folgt daraus für die gesellschaftliche Funktion von Wissenschaft? In einem Gastbeitrag für »Körber-Stiftung aktuell« sieht der Soziologe und Publizist Mathias Greffrath das Verhältnis von Staat und Wissenschaft im Wandel und plädiert für einen neuen Primat der Politik. weiter

(Foto: Jann Wilken)
»Das Verhältnis von Politik und Wissenschaft ist kompliziert.«
Wissenschaftliche Expertise ist für den Prozess politischer Entscheidungsfindung unerlässlich. Nicht umsonst wächst die Zahl externer Beratungsgremien. Dennoch ist das Verhältnis von Politik und Wissenschaft nicht immer ungetrübt. Warum das so ist, erläutert die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer in einem Beitrag für den Sammelband »Wunschmaschine Wissenschaft«. weiter

(Foto: Jann Wilken)
»Streitschriften über den Nutzen der Nutzlosigkeit bringen die Geisteswissenschaftler nicht weiter.«
Albrecht Koschorke ist Vorstandsmitglied des einzigen geisteswissenschaftlichen Forschungsverbunds, der die Hürden der ersten Runde der Exzellenzinitiative gemeistert hat. Wie kommt es, dass die Geisteswissenschaften hier so deutlich ins Hintertreffen gerieten? Koschorke berichtet in der Reihe »nachgedacht. Geisteswissenschaften in Hamburg« aus eigener Anschauung, welche Wege aus der Misere der Geisteswissenschaften er sieht und wie es mit der Exzellenz schließlich doch funktionieren kann. weiter



































