zurück zu »Forum Wissenschaft«
»Zunehmende Unfähigkeit, die Spreu vom Weizen zu trennen«

(Foto: Claudia Höhne)
»Publish or Perish« – gerade am Anfang einer wissenschaftlichen Karriere sehen sich viele junge Forscherinnen und Forscher mit der Herausforderung konfrontiert, möglichst viel und natürlich in den richtigen Zeitschriften zu veröffentlichen. Wie wirkt sich dieses Publikationsgebot auf das wissenschaftliche Selbstverständnis und die Arbeitsweise der Betroffenen aus? Wie beeinflusst es möglicherweise das Gesamtsystem Wissenschaft? Über welche Handlungsmöglichkeiten verfügt jeder/jede Einzelne, um mit dem zunehmenden Publikationsdruck konstruktiv umzugehen? Was kann, was sollte sich auf der institutionellen Ebene ändern?
Über diese Fragen und konkrete Handlungsmöglichkeiten (u. a. die neue Förderrichtlinie der DFG, die eine Beschränkung der Publikationsliste auf fünf Veröffentlichungen vorsieht) diskutierten der Medienwissenschaftler Werner Faulstich von der Leuphana Universität Lüneburg, die Vorstandssprecherin der Jungen Akademie Rafaela Hillerbrand, der DFG-Vertreter Robert Paul Königs und der Soziologe Hartmut Rosa von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Die Leitung des Gesprächs (MP3) hatte Ulrike Heckmann, NDR Info.
Forschung zwischen Normalwissenschaft und Innovation (PDF)
Der Soziologen Richard Münch kritisiert die Bewertung von Forschungsqualität anhand der eingeworbenen Drittmittel (Universität Bamberg)
Zwischen Publikationsdruck und guter wissenschaftlicher Praxis
Interview mit der Sprecherin des Ombudsgremiums der DFG, Frau Prof. Dr. Ulrike Beisiegel (Universität Hamburg)
Weniger ist mehr!
Der Studienpreisträger Christian Dries über den Publikationszwang in der Wissenschaft (sciencegarden.de)
Qualität statt Quantität
Die neue Offensive der Deutschen Forschungsgemeinschaft
Qualitätssteigerung durch Begrenzung? (PDF)
Matthias Kleiner und Werner Faulstich mit Pro und Contra Statements zu den neuen Förderrichtlinien der DFG (S. 494-495)



































