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»Ohne Doktoranden könnte der Wissenschaftsbetrieb dicht machen.«

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Matthias Mayer
(Foto: David Ausserhofer)

Immer mehr Dissertationen von namhaften Politikern geraten unter Plagiatsverdacht. »Hier droht eine fortgesetzte Verharmlosung einerseits und eine Missachtung echter wissenschaftlicher Leistungen andererseits«, so kommentiert Matthias Mayer, der Leiter des Bereichs Wissenschaft der Körber-Stiftung, die aktuellen Vorgänge in einem taz-Beitrag. Vor dem Hintergrund von fast fünfhundert jährlich eingereichten Dissertationen zum Deutschen Studienpreis betont Mayer die enorme wissenschaftliche Leistung, die von Doktoranden erbracht wird, und fügt an, dass die jetzige Debatte immerhin die Chance eröffne, endlich einmal die Situation von Nachwuchs-wissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern unvoreingenommen zu diskutieren.

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