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Das Brückenmodell unter der Hydraulikpressezoom

Aus Pappe und doch »nicht von Pappe«: Die stärkste Brücke schaffte in der Hydraulikpresse der HafenCity-Universität fast 130 Kilo Belastung, bevor die Tragkonstruktion nachgab.
(Foto: Thomas Rokos)

Meldung vom Montag, 12. Oktober 2009

Brückenschlag zur Berufspraxis

Eine Woche lang haben sich die 21 Schülerinnen und Schüler des Physikprofils »Technik und Medien« am Gymnasium Osterbek dem Thema Brückenbau gewidmet. Angeleitet und unterstützt von Ingenieuren des Hamburger Büros WTM-Engineers und Wissenschaftlern der HafenCity-Universität (HCU) lernten sie Brücken- und Tragwerksplanungen kennen und konstruierten ein eigenes Brückenmodell in Form einer Zwei-Meter-Brücke aus Buchbinderpappe.

Die Modelle wurden schließlich einem Belastungstest in der Hydraulikpresse des Fachbereichs Bauingenieure der HCU ausgesetzt, um zu bewerten, welche der Konstruktionen tatsächlich am tragfähigsten ist: Die Hydraulikpresse misst die Kraft, die benötigt wird, um das jeweilige Brückenmodell zum Einsturz zu bringen. Sensationelles Ergebnis dieses Testes: Die stärkste Brücke mit einem Eigengewicht von knapp neun Kilo schaffte fast 130 Kilogramm Belastung – die Schülerinnen und Schüler waren begeistert.

Das Gymnasium Osterbek ist eine der 30 Hamburger Schulen, die seit Anfang des Jahres ihre naturwissenschaftlich-technische Profilplanung im Unterricht umsetzen. Die Initiative NaT unterstützt die Schulen dabei, indem sie Kooperationen insbesondere mit Unternehmen initiiert, bei denen Schülerinnen und Schüler Einblicke in technische Berufsbilder bekommen können.


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