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Stefan Hell – Körber-Preisträger 2011

Wie tief können wir mit optischen Mikroskopen in die Details des Sichtbaren vordringen? Bislang galt das von Ernst Abbe schon 1873 formulierte Gesetz als Untergrenze. Objekte, die enger als 200 Millionstel Millimeter, also etwa das Zweihundertstel einer Haaresbreite, nebeneinander liegen, können im Bild nicht mehr unterschieden werden. Grund dafür ist die Wellennatur des Lichts. Mit einer bahnbrechenden Idee stieß Stefan Hell in diese Nanowelt vor. Er konstruierte hochauflösende Lichtmikroskope, die um ein Vielfaches schärfer sehen können, als es bislang möglich schien. Für seine Entdeckungen erhielt er den Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft 2011.



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