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Stefan Hell
(Foto: Bernd Schuller)

Meldung vom Donnerstag, 9. Februar 2012

STED-Mikroskopie: Stefan Hell blickt in das Gehirn lebender Mäuse

Dass die sogenannten MINT-Fächer höchst spannende Forschungsinhalte zu bieten haben – in diesem Fall die Naturwissenschaften –, zeigt eine Meldung aus Göttingen: Feinste Strukturen des Gehirns aufzudecken, um seine Funktionsweise zu enträtseln – diesem Ziel ist ein Forscher-Team um Stefan Hell, dem Körber-Preisträger 2011, einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Den Wissenschaftlern vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen gelang es erstmals, scharfe Live-Bilder von Nervenzellen im Gehirn einer lebenden Maus aufzunehmen. In einer bisher unerreichten Auflösung werden winzige Strukturen sichtbar, über die Nervenzellen miteinander kommunizieren. Diese Anwendung der STED-Mikroskopie eröffnet Neurobiologen und Medizinern zukünftig neue Wege, grundlegende Vorgänge im Gehirn zu entschlüsseln.

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