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Foto: Grit Hiersemann

Meldung vom Donnerstag, 24. Februar 2011

Wissenschaftliches Speed-Dating für mehr MINT-Absolventen

Professor Michael Stawicki, Präsident der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, hieß alle Beteiligten in seiner Hochschule zum Wissenschaftlichen Speed-Dating der Initiative NaT herzlich Willkommen und freute sich über die Gemeinschaftsveranstaltung mit der Universität Hamburg, der HafenCity Universität, der TU Hamburg-Harburg und der Helmut-Schmidt-Universität. Das gemeinsame Ziel der Hamburger Hochschulen: mehr Schülerinnen und Schüler für naturwissenschaftliche Themen interessieren und sie dazu ermuntern, sich bei der Profilwahl für die Oberstufe entsprechend zu entscheiden. Gleichzeitig betonte Stawicki, Professor für Mathematik, dass es vor allem wichtig ist, seinen eigenen Weg zu finden. Er selbst habe auch eine Weile zwischen Germanistik und Mathematik geschwankt. Wenn er jetzt aber noch einmal vor der Wahl stünde, würde er sich wieder ganz genauso entscheiden.

Über 200 Zehntklässler aus Hamburger Schulen zeigten großes Interesse an Themen wie zum Beispiel »Was erforscht man in der Mathematik?«, »Wie spritzt man Titandioxid auf Türen?« oder »Wie gestaltet man einen Klang?«. 22 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beteiligten sich und hatten je Schülergruppe eine halbe Stunde Zeit, über ihre Forschungsthemen zu erzählen, Einblicke in den eigenen Lebenslauf zu gewähren und die anschließenden Fragen der Teilnehmer zu beantworten.  
Die Schülerinnen und Schüler bewerteten die Treffen mit den Professoren und Ingenieuren positiv und freuten sich über die Chance, auch in Fächer hineinzuschauen, auf die sie selbst vielleicht nicht unbedingt gekommen wären: »Drei Themen waren ja festgelegt und ich dachte vorher, es wäre besser, wenn man sich alles selber hätte aussuchen können. Aber ich fand das, wo ich jetzt war, echt gut und allein wäre ich wahrscheinlich nicht zum Maschinenbau hingegangen«, sagte eine Schülerin in ihrer Bewertung. Zum Abschluss der Veranstaltung gaben zwei Oberstufenschüler, die vormittags als »Scouts« die Gruppen begleitet hatten, noch wichtige Tipps für die Profilwahl der Zehntklässler. Finja vom Gymnasium Altona meinte, es sei sehr wichtig, auch einen »Plan B« in der Tasche zu haben, falls das angewählte Profil nicht belegbar wäre. Und Alexander, Gymnasium Süderelbe, machte den Zehntklässlern Mut, wirklich ihre Lieblingsthemen anzuwählen. »Es ist wichtig, dass ihr da wirklich Lust zu habt!«

»Fantastisch ist, dass so viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Veranstaltung unterstützt und mitgewirkt haben«, so Christiane Stork von der Körber-Stiftung, die das Speed-Dating in Zusammenarbeit mit der Initiative NaT und den Koordinatoren der jeweiligen Hochschulen plante. Sabine Fernau, Geschäftsführerin der Initiative NaT, freut sich ebenfalls über die engagierte Beteiligung und beginnt bereits mit der Planung für den nächsten 10. Jahrgang

Die Schülerreporter Franzi und Kevin zeigen im Film, was in der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg los war.

Weiteres zur Veranstaltung finden Sie hier

 

 

 

 




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