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Foto: Grit Hiersemann

Meldung vom Dienstag, 31. August 2010

Leinen los in Kiel!

Zum Auftakt des neuen Schuljahres 2010/2011 starten in Kiel die Aktivitäten für die »Stadt der jungen Forscher 2011«. Jetzt heißt es »Leinen los!« für das virtuelle Forschungsschiff, das auf Expedition durch Kieler Schulen aufbricht und zu spannenden Projektideen zwischen Schulen und Wissenschaftlern anregt. »Jetzt geht es los mit der Stadt der jungen Forscher in Kiel. Die Kooperation zwischen Schule und Wissenschaft ist ein wichtiger Beitrag, den Wissenschaftsstandort Kiel zu stärken und die Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt für die Forschung zu begeistern«, freut sich Stadträtin Ute Berg.

Die gemeinsam mit Wissenschaftlern durchgeführten Schulprojekte stehen im Mittelpunkt des Förderprogramms und sollen im Mai 2011 auf dem Festival junger Forscher präsentiert werden. Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse aller weiterführenden Schulen können sich ab sofort bewerben. Gesucht werden kreative und spannende Projekte, in denen die jungen Forscherinnen und Forscher wissenschaftliche Fragestellungen selbstständig erarbeiten und beispielsweise in Form von Experimenten, Exponaten, Filmen, künstlerischen und musischen Arbeiten umsetzen.  Die Projekte sollen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern begleitet und können zusätzlich von lokalen Wirtschaftsunternehmen unterstützt werden. Die besten Ideen werden von einer Jury ausgewählt und mit bis zu 5.000 Euro pro Projekt gefördert. Insgesamt stellen die Stiftungen und die Stadt dafür 80.000 Euro bereit.

»Mit der Teilnahme am Förderprogramm haben Schulen die Chance, neue Kontakte zu Hochschulen zu knüpfen und bisherige Kooperationen mit Hochschulen oder wissenschaftlichen Partnern zu stärken«, sagt Klaus Weigel, Schulleiter der Gemeinschaftsschule Friedrichsort.
Kooperationen zwischen Wissenschaft und Schule haben in Kiel eine lange Tradition: Vor allem in den naturwissenschaftlichen und technischen Fachbereichen sind gemeinsame Projekte weit über die Landesgrenzen hinaus sichtbar. »Mit der Stadt der jungen Forscher wollen wir die naturwissenschaftlich interessierten Schülerinnen und Schüler genauso begeistern wie diejenigen, die sich mehr geistes- oder sozialwissenschaftliche Schwerpunkte gesetzt haben. Auch in der Musik und Kunst können wir uns faszinierende Projekte gut vorstellen«, sagt Dr. Katrin Knickmeier vom Exzellenzcluster »Ozean der Zukunft« und Ansprechpartnerin für Kontakte zu Wissenschaftlern.

Ausschreibungsunterlagen für Projektanträge sowie weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es in den Kieler Schulen (Schulleitung), im Internet unter www.kiel.de/jungeforscher oder direkt bei der Landeshauptstadt Kiel.


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