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Karlsruhe: Stadt der jungen Forscher 2012

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Foto: Till Schürmann

Informationstechnologie und Kommunikation sind in Karlsruhe seit jeher zuhause. Hier kam Deutschlands erste E-Mail an, auch die bundesweit erste und heute renommierteste Informatikfakultät einer Universität wurde hier gegründet. Karlsruhe beherbergt das international sehr beachtete Zentrum für Kunst und Medientechnologie, ist Teil von Europas größtem Softwarecluster und hat nebenbei mit dem KIT, dem Karlsruher Institut für Technologie, eine der größten und leistungsfähigsten Forschungseinrichtungen in Europa zu bieten. Da wundert es nicht, wenn sich die »Stadt der jungen Forscher 2012«, unterstützt durch über 40 Partner aus Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen, fragt: Wie kommunizieren wir eigentlich morgen?

In einer ersten Zukunftswerkstatt im Dezember 2010 hatten rund 20 Karlsruher Schülerinnen und Schüler Ideen für Forschungsprojekte gesammelt. Ende März 2011 folgte ein zweites Treffen, bei dem bereits konkrete Pilotprojekte zu den Themen Kommunikation zwischen Menschen, zwischen Tieren, zwischen Tieren und Menschen, zwischen Menschen und Maschinen sowie Kommunikation in der Schule erarbeitet wurden. Die in dieser Vorphase engagierten Jugendlichen präsentierten als Vorbereitung auf den Förderwettbewerb in einer Kick-Off-Veranstaltung anderen Schülerinnen und Schülern ihre gesammelten Forschungsideen, um diese zu eigenen Fragestellungen und Projekten zu inspirieren. Anfang 2012 wählte eine Jury aus Stiftungs- und Stadtvertretern 25 besonders geeignete Schul-Wissenschafts-Projekte mit einem Fördervolumen von 50.000 Euro aus. Die Ideenvielfalt der jungen Forscher beeindruckt: Roboterkommunikation, die Entwicklung eines High-Tech-Blindenstocks, Kryptographie, alternative Methoden der Mensch-Maschine-Kommunikation, die klassenweite Analyse von Facebook-Kontakten oder Kommunikation über Kleidung sind Beispiele. Eine Übersicht finden Sie hier. Die geförderten Schülerinnen und Schüler haben jetzt bis Mai 2012 Zeit, ihre eingereichten Projekte umzusetzen. Diese werden am 23. Juni 2012 auf dem Wissenschaftsfestival – dem Höhepunkt des Förderwettbewerbs – öffentlich präsentiert. Schirmherr des Festivals ist Winfried Kretschmann, Ministerpräsident von Baden-Württemberg.

Langfristig soll die Karlsruher Zukunftswerkstatt die Funktion eines Schülerbeirates übernehmen, der einmal pro Jahr in einem öffentlichen Workshop Fragen und Anforderungen aus Schülersicht an die Wissenschaft erarbeitet.

Programmheft des Festes der jungen Forscher am 23. Juni in Karlsruhe (PDF)



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