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5. Netzwerktreffen »Demografiefeste Kommune« in Oldenburg

Am 13. und 14. März kam das Netzwerk »Demografiefeste Kommune« in Oldenburg zu seinem fünften Treffen zusammen. Auf dem Programm stand das Thema »Auf dem Weg zur demografiefesten Kommune: Strategien und ihre Umsetzung«. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann stellte dabei seine Prozessstrategie für ein generationengerechtes Oldenburg vor.

Das Netzwerk versammelt seit 2013 Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen Städten und Gemeinden in ganz Deutschland, die in der Verwaltung ihrer Kommunen das Thema Demografischer Wandel mit verantworten – von Flensburg bis München und Gelsenkirchen bis Leipzig.

Am ersten Programmtag stellten der Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg, Jürgen Krogmann, und Sozialdezernentin Dagmar Sachse sowie Susanne Jungkunz und Friederike Oltmer vom Amt für Teilhabe und Soziales ihre Prozessstrategie für ein generationengerechtes Oldenburg vor. Im Anschluss kamen sie mit den weiteren Teilnehmern in den Austausch über Erfolgsfaktoren und Herausforderungen bei der Umsetzung städtischer Strategien.

Bei einem Kurzfilm-Abend mit dem Titel »smart, smarter, demografiefest?«, den die Körber-Stiftung in Kooperation mit der KurzFilmAgentur Hamburg e. V. kuratiert hat, wurde das Thema anschließend im Casablanca-Kino noch einmal aus einer neuen, filmischen Perspektive betrachtet. Die ausgewählten Filme zeigten unter anderem, welche Überraschungen die digital-smarte Stadt der Zukunft für ihre Bewohner bereithält und was die technischen Möglichkeiten für städtische Verwaltung bedeuten.

Am zweiten Tag richteten die Teilnehmer in einem Workshop den Fokus gezielt auf die Rolle der internen Kommunikation bei der städtischen Strategieentwicklung. Einhelliges Fazit war hier: Bei so komplexen Querschnittsthemen wie dem demografischen Wandel müssen eine Vielzahl von Fachleuten und zivilgesellschaftlichen Vertretern zusammenarbeiten, um beste Ergebnisse zu erzielen. »Die Kolleginnen und Kollegen aus den Kommunen leisten Pionierarbeit. Die Gestaltung des Demografischen Wandels vor Ort ist eine Herausforderung, für die es keine Blaupause gibt. Mit den Plänen von gestern ist er nur schwer zu gestalten. Darum braucht es gute Ideen und mutige Gestalter, die dabei vorangehen«, kommentierte Andreas Geis, Programm-Leiter im Bereich Gesellschaft der Körber-Stiftung, das Netzwerktreffen.


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