Aktuelles


Meldung

Russland verstehe sich immer noch als ein Imperium und trete dementsprechend auf, erläutert die russisch-amerikanische Politologin Nina Khrushcheva – Ur-Enkelin von Nikita Khrushchow – in einem Gespräch mit der Körber-Stiftung. In einem »gemeinsamen Haus Europas« mit den Russen sieht sie die vielleicht einzige Chance für die Zukunft.

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Meldung

Der 164. Bergedorfer Gesprächskreis beschäftigte sich in zwei aufeinander folgenden Treffen in Riad, Saudi-Arabien, und in Teheran, Iran, mit der Frage, welche Rolle Europa bei der Förderung von regionaler Stabilität im Nahen und Mittleren Osten spielen kann.

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Meldung

430 Promovierte reichten bis zum Ausschreibungsschluss Wettbewerbsbeiträge für den Deutschen Studienpreis 2017 ein. Die meisten Bewerbungen stammen von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Hamburg, der Freie Universität Berlin und der Ludwig-Maximilians-Universität München.

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Magazin


Meldung

Die Bürgermeister der Kommunen des bei der Körber-Stiftung angesiedelten Programms »Engagierte Stadt« kamen im Bundesfamilienministerium zusammen. Als »Dienstleister der Bürger« diskutierten sie wie bürgerschaftliches Engagement vor Ort funktioniert, welchen Rahmen es braucht und wie Verantwortungsgemeinschaften vor Ort wachsen können.

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Meldung

Immer mehr Ältere entdecken die Vorteile der Digitalisierung. Doch spätestens wenn man seine persönlichen Daten angeben oder auf den Bezahl-Button klicken soll, stellt sich die Frage: Wie vertrauenswürdig sind die unzähligen Online-Portale? Der »Digitale Stammtisch« im Haus im Park der Körber-Stiftung hilft weiter.

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Porträt

Wladimir Kaminer: »Die Russen sind in Ordnung«

Wladimir Kaminer ist der »Lieblingsrusse« der Deutschen. Bisher brachte er den Deutschen Russland mit unnachahmlichem Humor nahe. Jetzt hat er ein ziemlich ernstes und melancholisches Buch über seine frühere Heimat geschrieben und sieht sich in neuen Rollen – er soll Russland erklären und möchte für »den guten Ruf der Russen kämpfen«. Eine Begegnung mit dem russisch-deutschen Schriftsteller und Grenzgänger. weiter


Interview

Eine neue Tugend pluraler Gesellschaften: die Ambiguitätstoleranz

Der Demografische Wandel bedeutet nicht bloß, dass wir als Gesellschaft älter und weniger werden, sondern auch, dass wir bunter und diverser werden. Ein höheres Maß an Vielfalt ist eine Bereicherung, bringt aber auch Herausforderungen mit sich. Klaus Schubert vom Institut für Politikwissenschaft Münster spricht der sogenannten »Ambiguitätstoleranz« eine bedeutsame Rolle für einen guten Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt zu. Jochen Sunken, Körber-Stiftung, sprach mit ihm über das einleuchtende Konzept hinter diesem komplizierten Begriff. weiter


Veranstaltung

Donnerstag, 30.03.2017 | 18.00 Uhr
KörberForum – Kehrwieder 12

Konzert

Frühlingskonzert der Deutschen Stiftung Musikleben

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Lesetipp


Radikal gerecht

Das Sozialsystem, wie wir es kennen, ist am Ende. Reformieren lässt es sich nicht, sagt der Hamburger Ökonom Thomas Straubhaar. Aber revolutionieren: durch das bedingungslose Grundeinkommen. Straubhaar will dafür sorgen, dass die gesellschaftlichen Lasten gleichmäßig verteilt sind. Wenn alle Menschen, vom Säugling bis zum Greis, ein Grundeinkommen erhalten, so entmündigt sie das nicht, sondern befreit sie zu Selbstständigkeit und eigenen Entscheidungen. weiter


Video

Forscher fragen: Expedition Tiefsee

Größter Lebensraum der Erde, Millionen von Jahren alte Manganknollen auf dem Meeresboden, fremde Bakterien und eine unbekannte Vielfalt von Arten: Welche Rolle spielt die Tiefsee für unseren Planeten? Antje Boetius erkundet die Lebensräume und Energiequellen der Tiefsee und erforscht eine weitgehend noch unentdeckte Welt. Liefert sie Auswege aus unseren globalen Ressourcen-, Müll- und Klimaproblemen? weiter



Video

Radikal gerecht

Unser Sozialsystem ist am Ende. Reformieren lässt es sich nicht, sagt der Hamburger Ökonom Thomas Straubhaar. Aber revolutionieren: durch das bedingungslose Grundeinkommen. Wenn alle Menschen, vom Säugling bis zum Greis, ein Grundeinkommen erhalten, so entmündigt sie das nicht, sondern befreit sie zu Selbstständigkeit und eigenen Entscheidungen. Der Staat investiert nicht länger in die Verwaltung des Mangels, sondern in die gerechte Behandlung aller Bürger. weiter



Podcast

AltersBilder: Abi Wallenstein

Abi Wallenstein hat in den letzten fünfzig Jahren wie kaum ein anderer den Blues in Europa geprägt. Er spielte im Vorprogramm zahlreicher Mega-Stars wie Joe Cocker, Johnny Winter oder Fats Domino, ist zuhause auf Europas Festivalbühnen und als der Mann mit der achtsaitigen Gitarre und der rauen Stimme international gefeiert und verehrt. Mit Andreas Bormann spricht Abi Wallenstein darüber, wie Hamburg sein zu Hause wurde, über seine deutsch-jüdischen Wurzeln, die zwei Heimaten Israel und Hamburg und die Rolle des Blues in seinem Leben. weiter



Bericht

Weltweiter Boom der postsekundaren Bildung

Mit der Wissensgesellschaft wächst der weltweite Bedarf an Akademikern und ausgebildeten Fachkräften. Die steigende Nachfrage nach Hochschulbildung und die wachsende weltweite wirtschaftliche Konkurrenz setzen die Regierungen unter enormen Druck und führen dazu, dass sich die Bildungssysteme weltweit mit hoher Geschwindigkeit verändern. Dieser Boom hat zu nationalen Bildungssystemen geführt, die heterogen und in sich vielfältig sind. Es fehlen dabei langfristige Strategien und ein stimmiger Aufbau. Das ist ein Ergebnis der von der Körber-Stiftung in Auftrag gegebenen Studie »Responding to Massification: Differentiation in Postsecondary Education Worldwide« des Boston Colleges. weiter



Interview

Eine Art »russischer Traum«

Diana Exusjan ist eine der Protagonistinnen des Buches »Generation Putin« des Journalisten und ehemaligen Russland-Korrespondenten von Spiegel Online Benjamin Bidder. Mit der Körber-Stiftung spricht sie über die Flucht ihrer Familie aus Abchasien, die Bedeutung Wladimir Putins für ihre Generation und ihre eigenen Zukunftsvorstellungen. »Bei mir hatte sich das Gefühl entwickelt, dass jeder alles erreichen kann, wenn er nur genug Ideen und Talent hat. Vielleicht kann man das sogar als eine Art 'russischen Traum' bezeichnen. In erster Linie ist also die 'Generation Putin' für mich eine kühne Generation, die etwas auf die Beine stellen kann und auch hohe Ansprüche hat.« weiter


Handlungsfelder der Körber-Stiftung