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Meldung

Der Themensalon des Haus im Park nahm sich »Zeit«

»Für mich ist dies die schönste Zeit. Ich bin seit 18 Jahren nicht mehr berufstätig und kann jetzt das machen, was vorher nicht möglich war.« Diese Aussage beim zweiten Themensalon heiß diskutiert.

Mit ihrem Fokusthema »Lebensarbeitszeit« wirbt die Körber-Stiftung für eine Entzerrung unserer dich getakteten Lebensläufe. Der Themensalon des Haus im Park bietet die Gelegenheit sich intensiver mit diesem Thema zu beschäftigen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Stand im ersten Salon das Thema Arbeit – bzw. wie die moderne Unternehmenswelt es schafft, uns für die Arbeit zu begeistern im Mittelpunkt – so widmete sich der zweite Themensalon dem Thema »Zeit«. Die Islam- und Religionswissenschaftlerin Dr. Gundula Krüger erläuterte, wie unterschiedlich Religionen mit dem Begriff der Zeit umgehen. Alle Teilnehmer waren sich darüber einig, dass man von den unterschiedlichen Religionen viel lernen kann, auch mehr im Hier und Jetzt zu leben.

Warum fühlen wir uns oft so gehetzt, eilen von Termin zu Termin und meinen Beruf, Familie, Hobbys, Freunde und Engagement unter einen Hut bringen zu müssen? Denn eigentlich wäre das nicht notwendig, haben wir doch viel mehr Lebenszeit als alle vorangegangenen Generationen. Statistisch betrachtet leben die Menschen heute durchschnittlich rund 15 Jahre länger als noch 1950. Wir könnten also vieles langsamer angehen, uns beispielsweise mehr Zeit für Freunde und Familie oder Interessen nehmen. Wir tun es aber nicht.

Der nächste Themensalon findet im Herbst im Haus im Park statt. Geplant ist, sich mit den Übergängen des Lebens auseinanderzusetzen. Der genaue Termin wird im Programm des Haus im Park veröffentlicht, das Mitte August erscheint.


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