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Herbstferien einmal anders – Generationsübergreifendes Schnitzen

Eine Woche lang hatten junge »Bildhauer« mit Beitel und Schnitzeisen Bär, Antilope, Eichhörnchen, Hai, Holzschale und Becher aus Holzblöcken herausgearbeitet. Dabei standen ihnen sieben erfahrene Schnitz-Mentoren aus der Holzwerkstatt des Haus im Park der Körber-Stiftung zur Seite.

Eigentlich sollte der Bär ein Drache werden, erläutert der elfjährige Alexander Benner seine Holzskulptur. Er ist einer von acht Schülern, die pünktlich zum Schulbeginn ihre Werke in der Bibliothek der Stadtteilschule Hamburg Bergedorf (GSB) ausstellten.

»Die Kinder haben die Idee und wir helfen ihnen, diese umzusetzen. Dabei muss mancher Entwurf etwas umgemodelt werden, damit er machbar ist«, erläutert die Initiatorin Maren Neumann das Projekt. Die Älteren sehen sich dabei aber nicht als Lehrer, sondern als »Verwirklicher«, denen es um das gemeinsame Tun geht, drum einfach eine gute Zeit zu haben.

Begegnungen und gemeinsam etwas machen, das ist für Schulleiter Thimo Witting auch lernen. Aus diesem Grund unterstützt er das Projekt, das in diesem Herbst zum dritten Mal im Werkraum und der Bibliothek der GSB stattfand. Darüber hinaus begleitet Lars Eggerstedt, Lehrer der Schule, das Projekt ehrenamtlich.

Die jungen und erfahrenen Schnitzer waren mehr als zufrieden – mit ihren Skulpturen, der Bewunderung der Besucher und anderen Schüler – vor allem aber mit der gemeinsam verbrachten Zeit. Im nächsten Jahr wollen alle unbedingt wieder mitmachen.

 

 


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