X

Meldung

Schüler und Senioren profitieren gemeinsam

In der Holzwerkstatt der Körber-Stiftung bauen sie mehr als Drachen oder Seifenkisten. Jetzt ist der beliebte Treffpunkt von Schülern und Senioren für weitere Jahre gesichert. Die Körber-Stiftung bleibt Mieter in der Gewerbeschule 20. Der Vertag mit der Bildungsbehörde ist unterzeichnet.

Nun ist es offiziell. Die Holzwerkstatt des Haus im Park der Körber-Stiftung ist auch für die nächsten zehn Jahre Mieter in der Gewerbeschule 20 (G20) und zukünftigen BS07. Der Vertrag wurde nach längerem Abstimmungsprozess zwischen Bildungsbehörde und Körber-Stiftung heute von Anja Paehlke, Vorstand Körber-Stiftung, und Bernhard Schnitzler, zukünftiger Schulleiter der BS07, in der Holzwerkstatt unterzeichnet. Die Unterschriften besiegeln nicht nur eine außergewöhnliche Kooperation zwischen öffentlicher Hand und privater Stiftung, sondern auch die Integration eines Angebotes für die Generationen 50 plus inmitten einer Schule für Berufsschüler: »Wir freuen uns sehr, dass unsere Holzwerkstatt für Menschen ab 50 Teil der Schule bleibt und der Austausch zwischen den Jugendlichen und unseren älteren Holzwerkern weiter ausgebaut werden kann,« sagt Anja Paehlke.

Nicht nur für Stiftung und Behörde, sondern auch für Schüler und Senioren war diese Partnerschaft von Beginn an außergewöhnlich. Anfang 2014 boten der damalige Schulleiter Wolfgang Horn und die jetzige kommissarische Schulleitung Dorothee Stolzenburg der Holzwerkstatt des Haus im Park Asyl an, nachdem diese auf dem Gelände der Maschinenbau-Firma Blohm an der Kurt-A.-Körber-Chaussee durch ein verheerendes Feuer komplett ausgebrannt war. Nur vorübergehend sollten die Holzhandwerker in den leer stehenden Werkräumen ihre Aktivitäten fortsetzen können.

Bereits nach kurzer Zeit entstanden Kontakte zwischen den Schülern und den Holzhandwerkern, die bei der Vorbereitung von Referaten unterstützten oder gemeinsam schmiergelten, sägten und leimten.  Die Holzwerkstatt entwickelte sich für Alt und Jung zu einem beliebten Treffpunkt.

»Was aus der Not geboren wurde, hat sich zu einem erfolgreichen Konzept entwickelt, so dass auch die Bildungsbehörde von dem Mehrwert überzeugt werden konnte. Wir sind sehr froh, dass die Holzwerkstatt der Körber-Stiftung auch nach Umbau und Fusion der Schule erhalten bleibt,« betont Dorothee Stolzenburg.

Interessierte sind immer montags bis donnerstags von 09.00 bis 12.00 Uhr in der offenen Holzwerkstatt willkommen.


to top