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Meldung

Universität für das 3. Lebensalter

Eine steigende Gruppe von Menschen suche nach einer neuartigen Verbindung von Arbeit, Bildung und Engagement für das dritte Lebensalter, die ihnen auch Sinn vermittele, meint Silvia Dabo-Cruz, die die Geschäftsstelle der Universität für das 3. Lebensalter in Frankfurt leitet. Im Grunde sei das die Suche nach neuen gesellschaftlichen Formen.

Dabo-Cruz plädiert dafür, die abrupte Grenze zwischen Berufszeit und nachberuflicher Zeit aufzulösen und dafür Lernphasen, Berufsphasen und Auszeiten im Lebenslauf anders zu verteilen. Auch wünscht sie sich, dass die Bildung Älterer stärker wahrgenommen wird. Nichtberufliche Weiterbildung werde aber viel zu wenig ernst genommen. Dabei sei es so wichtig, Lernprozesse, Bildungsprozesse eben nicht ausschließlich qualifikations-, berufs-, oder verwertungsorientiert zu sehen, sondern in ihrem Stellenwert für die Persönlichkeit der Menschen und für ihr Leben überhaupt.

Sobald die Rede auf lebenslanges Lernen komme, spreche man meistens von Nützlichkeit, von Verwertbarkeit, von Schritthalten in der Gesellschaft. »Das ist alles relevant, natürlich, aber der Bereich der Sinnfragen, der Auseinandersetzung der Person mit sich selbst ist auch enorm wichtig für ein gutes Leben im Alter. Es ist entscheidend beim Thema des lebenslangen Lernens tatsächlich zu schauen, was Lernen für ein langes Leben bedeutet.«

Lesen Sie das ganze Interview mit Silvia Dabo-Cruz 


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