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2 × hören: Keine Angst vor Helmut Zapf

Mit seiner Vertonung dreier Gedichte des deutschen Lyrikers Hendrik Jackson knüpft Helmut Zapf an die lange, bis ins 16. Jahrhundert zurückreichende Tradition des Kunstlieds an. Denn schon immer beschäftigte Komponisten die Frage, wie man Sprache in Musik übersetzt.

»Freeze Frame I-III« für die ungewöhnliche Kammermusikbesetzung Sopran und Violoncello entstand in den Jahren 2012/2013.

Zapf geht es dabei aber nicht nur darum, die Sprache der Dichtung inhaltlich zu transportieren und mit musikalischen Mitteln zu deuten, er spielt vielmehr mit der klanglichen Verwandlung einzelner sprachlicher Elemente, sogenannter »Sprachkristalle«. So entstehen drei »zu Klängen gefrorene Winterbilder«, die Martina Taubenberger, die Sopranistin Irene Kurka und der Cellist Burkart Zeller am 23. Februar in der Reihe »2 × hören« gemeinsam mit ihrem Publikum betrachteten.

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