X

Meldung

Coole Mädchen

Nach drei Jahren mint-pink-Programm legt die Initiative NAT eine Zwischenbilanz vor: »MINT und Mädchen« hat sich vom vermeintlichen Gegensatz zu einer coolen Kombination verwandelt. mint:pink räumt auf mit dem »unweiblichen« Image der MINT-Berufe. Mädchen, die sich heute für MINT entscheiden, werden von Mitschülern respektiert.

Das Programm mint:pink verfolgt das Ziel, MINT-affine Schülerinnen der 9. Jahrgänge für die Wahl eines naturwissenschaftlich-technischen Oberstufenprofils zu gewinnen. Dabei sind drei Aspekte entscheidend: Zum einen werden die Mädchen durch verschiedene Programmtage in klassen- und zum Teil schulübergreifende Gruppen zusammengebracht. Sie erfahren, dass es viele Gleichgesinnte gibt – mehr als sie sich gedacht hätten. Mädchen begeistern sich für Medizintechnik, Energiekraftwerke oder Laserphysik. Die Gemeinschaft stärkt und bestärkt sie in ihrem Interesse.

Zweitens: Ihre Teilnahme an diesem besonderen Programm wird bemerkt – zum Teil sogar beneidet. »MINT und Mädchen« verwandelt sich vom vermeintlichen Gegensatz zu einer coolen Kombination auch in den Augen der Peergroups.

Und schließlich: Die Programmtage führen den Beweis, dass Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik kein bisschen »Nerd« sein müssen. mint:pink räumt auf mit dem männlich dominierten Image der Fächer und Berufe. Neugierige Wissenschaftlerinnen, begeisterte Ingenieurinnen, kluge Frauen (und Männer) in Wissenschaft und Wirtschaft kreuzen ihren Weg. Und in den Laboren gibt es jede Menge praktischen Spaß und viel zu lernen. Das Selbstkonzept der Mädchen stärken, die Rolle der Peergroups berücksichtigen, das Image der MINT-Fächer verbessern, so lautet die Strategie für mehr Mädchen in Naturwissenschaften und Technik.  

Mehr erfahren? Hier finden Sie die Broschüre (Pdf)


Mehr zu: #MINT #Schule
to top