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Kandidaten für den Studienpreis 2016 stehen fest

Die Biochemikerin Laura Laprell arbeitet daran, erblindeten Menschen mit Hilfe lichtschaltbarer Moleküle das Sehvermögen zurückzugeben. Sie gehört zu den 29 jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die für den Deutschen Studienpreis nominiert sind.

»Blinde wieder sehen lassen«, das ist das spektakuläre Versprechen von Laura Laprell. Die Biochemikerin arbeitet daran, Menschen, die durch degenerative Netzhauterkrankungen erblindet sind, mit Hilfe kleiner licht-schaltbarer Moleküle das Sehvermögen zurückzugeben. An erblindeten Mäusen hat sie dieses Verfahren schon erfolgreich getestet. Die junge Wissenschaftlerin ist für ihre Doktorarbeit zu diesem Thema für den Deutschen Studienpreis 2016 der Körber-Stiftung nominiert. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wurden  von der Jury in die Finalrunde des Wettbewerbs um die wichtigste Dissertation des Jahres eingeladen. Sie konkurrieren nun in den Sektionen »Natur- und Technikwissenschaften«, »Sozialwissenschaften« sowie »Geisteswissenschaften« um die Preisränge. Die drei Spitzenpreise sind mit je 25.000 Euro dotiert. Insgesamt bewarben sich in diesem Jahr 374 Forscherinnen und Forscher um den Preis.

In den kommenden Wochen präsentieren die Nominierten den Jurorinnen und Juroren des Deutschen Studienpreises ihre Forschungsbei-träge. Vorsitzender der Jury ist der Transplantationsmediziner Eckhard Nagel von der Universität Bayreuth. Dem Gremium gehören Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Medien an. »Wir suchen von den besten Dissertationen jedes Jahrgangs die wichtigsten«, sagt Matthias Mayer, Leiter des Bereichs Wissenschaft der Körber-Stiftung. »Damit meinen wir diejenigen Forschungsbeiträge, die die größte Relevanz für die Gesellschaft haben.« Die Körber-Stiftung verleiht den Deutschen Studienpreis unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident Norbert Lammert. Er zeichnet die Preisträger am 8. November 2016 in Berlin aus.

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