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Meldung

Mehr Teilhabe durch offene Daten

Auf Initiative von Code for Hamburg, der Open Knowledge Foundation und der Körber-Stiftung trafen sich bundesweit erstmalig Softwareentwickler, Datenaktivisten, Verwaltungsexperten und interessierte Bürgerinnen und Bürger zum FORUM Offene Stadt. Gefragt wurde, wie offene Daten den Alltag erleichtern und mehr Teilhabe ermöglichen können.

Wie kann ich selber Feinstaub in meiner Straße messen und dann die Daten mit anderen teilen? Wie schnell und transparent beantworten Behörden meine Anfragen? Kann ich irgendwo einsehen, wieviel und wofür meine Stadt im nächsten Jahr Geld ausgeben wird? Offene Daten und ihre kreative Aufbereitung erleichtern den Alltag, gewähren neue Einblicke und setzen den Grundstein für die Zukunftsvision einer digitalen, offenen Stadt.

Gerade komplexe Verwaltungsabläufe werden so für Bürgerinnen und Bürger verständlicher und bieten neue Wege der Mitgestaltung. In der Körber-Stiftung trafen sich 150 Softwareentwickler, Datenaktivisten, Verwaltungsexperten und interessierte Bürgerinnen und Bürger, um über 20 spannende Projekte und Apps, die offene Daten nutzen, kennenzulernen und in zahlreichen Kurz-Talks und Workshops über neue und innovative Lösungen der Stadtgestaltung zu diskutieren.

Anlässlich der Veranstaltung ging auch der erste Feinstaubsensor in der Hamburger Hafencity online. Mit Unterstützung der Hamburger Bürgerinnen und Bürger will die Initiative »Code for Hamburg« bis Ende 2017 mindestens 100 Sensoren im Stadtgebiet installieren und die Messdaten auf der Website hamburg.maps.luftdaten.info laufend visualisieren. Jeder Hamburger kann ab sofort Pate eines Sensors werden und die Belastung seiner Straße fortan selber messen.

Mehr Informationen zu den präsentierten Projekten


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