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Meinung

MINT-Begeisterung braucht außerschulische Lernorte und Initiativen

Wenn Schulen beim Thema MINT erfolgreich sein wollen, müssen sie sich für außerschulische Lernorte und Initiativen öffnen, betont Matthias Mayer, Leiter des Bereichs Wissenschaft der Körber-Stiftung. Er äußerte sich am Rande des fünften Nationalen MINT Gipfels zu den Erfolgsbedingungen für MINT-Bildung.

Begeisterung sei Voraussetzung, um in MINT-Fächern zu lernen, so Mayer. Dafür müssten sich Schulen aber auch für außerschulische Lernorte und Initiativen öffnen. Wie wichtig das Thema MINT-Bildung ist, zeige schon die Tatsache, dass die Bundestagsparteien das Thema auf die Tagesordnung gesetzt haben. Ein Fehler wäre es jetzt aber, so Mayer weiter, bei diesem Thema zentralistisch durchzuregieren. »Das wird auf keinen Fall funktionieren.«

Besser sei es, regionale Netzwerke, sogenannte MINT-Regionen, zu entwickeln, um passgenau Praxisnähe vor Ort herzustellen. Doch auch für diese außerschulischen Lernorte gäbe es noch Herausforderungen zu bewältigen: Es müssten aufeinander aufbauende Angebote entwickelt werden. Die Projekte müssten skalierbar und damit in der Fläche »ausrollbar« sein. Und die Frage nach den Qualitätskriterien müsse gestellt werden, um letztlich unterscheiden zu können, was gut gemacht und was nur gut gemeint ist. Doch Mayer ist weiterhin optimistisch: »Wir hoffen auf noch mehr politischen Rückenwind.«

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