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Meldung

Neuer Glanz für »Steinernen Orientteppich«

Über 27 Meter lang ist der »Steinerne Orientteppich« auf der Wilhelminen-Brücke am Eingang zur HafenCity, weltweit einzigartig. Die Körber-Stiftung initiierte jetzt die Restaurierung des 2005 entstandenen Kunstwerks.

Der Teppich »liegt« direkt vor dem Sitz der Körber-Stiftung am Kehrwieder. Im Januar 2017 wird die Brücke mit der Eröffnung der Elbphilharmonie der zentrale Zugang zum neuen Konzerthaus. Zeit also für eine Renovierung. Der Bildhauer Frank Raendchen, der das Kunstwerk 2005 im Auftrag der Körber-Stiftung geschaffen hat, leitet aktuell die Restaurierung. Bei den Ausmalarbeiten wird er von ehrenamtlichen Helfern unterstützt, unter anderem von Studierenden und jungen Geflüchteten. Die Kosten der Restaurierung in Höhe von rund 10.000 Euro übernimmt die Körber-Stiftung.

Der »Steinerne Orientteppich« besteht aus einem farbigen Granulat aus Quarz, Granit und Marmor. Er ist zugleich Kunstgegenstand mit hohem Gebrauchswert und Symbol für die Bedeutung des Hamburger Hafens und der Speicherstadt als größter Handelsumschlagplatz für orientalische Teppiche. »Der Teppich verbindet die Hamburger Innenstadt mit der HafenCity und überrascht an einem sehr belebten Ort mit unvermuteter Wohnzimmeratmosphäre«, sagt Anja Paehlke, Vorstand der Körber-Stiftung. Ursprünglich ermöglicht wurde die Umsetzung des Kunstwerks im Rahmen des Wettbewerbs »Kunst und Kultur in der HafenCity« von Körber-Stiftung, Hamburgischer Kulturstiftung und HafenCity Hamburg GmbH. 


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