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Meldung

Nicola Spaldin erhielt den Körber-Preis 2015

Am 7. September überreichte die Körber-Stiftung im Hamburger Rathaus den mit 750.000 Euro dotierten Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft an Nicola Spaldin. Die britische Wissenschaftlerin wurde für bahnbrechende Erkenntnisse in der Materialforschung ausgezeichnet.

Spaldin hat die theoretischen Grundlagen für die neuartige Stoffklasse der Multiferroika gelegt. Multiferroika sind kristalline chemische Verbindungen von Metallen und Sauerstoff, die sowohl auf elektrische als auch auf magnetische Felder reagieren. Zudem lässt sich die magnetische Ordnung in diesen Kristallen mit Hilfe elektrischer Felder beeinflussen. Damit sind Multiferroika prädestiniert für ultraschnelle, extrem kleine und sehr energieeffiziente Computer der Zukunft. Sie könnten das Silizium in den Chips ersetzen, dem die heutigen PCs und Smartphones ihre Rechenfähigkeit verdanken.

Auf Einladung der Universität Hamburg gab Nicola Spaldin in einer Körber Lecture Einblicke in ihre Forschungen. Am 7. September um 16 Uhr hielt sie einen Vortrag zum Thema: »From Multiferroics to Cosmology: Studying the early Universe under the Microscope« im Fachbereich Physik der Universität Hamburg.

Verleihung des Preises

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