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NRW ist bei MINT-Regionen Vorreiter

Eine Diskussion auf dem Kongress »MINT-Bildung in NRW« mit Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Schulministerin Sylvia Löhrmann und Matthias Mayer, Bereichsleiter Wissenschaft, zeigte: Das Interesse am von der Körber-Stiftung favorisierten Konzept der MINT-Regionen wächst.

Wie Partner aus Schule, Hochschule, Politik und Wirtschaft MINT-Bildung in NRW erfolgreich gestalten können, wenn sie in Netzwerken systematisch zusammenarbeiten, das zeigte der gemeinsam vom NRW-Schul- und Wissenschaftsministerium in Kooperation mit der Initiative Zukunft durch Innovation (zdi) veranstaltete Kongress »MINT-Bildung in NRW« in  Neuss. Auf dem Podium diskutierten NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Schulministerin Sylvia Löhrmann gemeinsam mit Matthias Mayer, Leiter des Bereichs Wissenschaft bei der Körber-Stiftung, und weiteren Experten aus Schulen, Hochschulen, der Wirtschaft und MINT-Förderung über den Stand der MINT-Bildung und Nachwuchsförderung in Nordrhein-Westfalen.

»Wichtig ist, dass Jugendliche Gelegenheit zum praktischen Ausprobieren erhalten. Nur so können sie die MINT-Fächer und ihre eigenen Talente entdecken und feststellen, ob sie ihre berufliche Zukunft in einem naturwissenschaftlich-technischen Beruf sehen«, betonte Ministerin Schulze. »Um diese Angebote zu ermöglichen, braucht es starke Strukturen und Netzwerke«, so Schulze.

»Indem wir die MINT-Kompetenzen entlang der gesamten Bildungskette und den Übergangsbereich zwischen Schule und Berufsleben stärken, investieren wir in die Zukunft der Schülerinnen und Schüler und in die Zukunft unseres Landes«, sagte Schulministerin Löhrmann.

Matthias Mayer, der auch im Nationalen MINT Forum das Thema MINT-Regionen verantwortet, betonte die zentrale Rolle regionaler Netzwerke sowohl für die Herausforderung von Praxisnähe und Anschaulichkeit in der MINT-Bildung als auch im Hinblick auf die Koordinierung eines qualitativ hochwertigen und an die Bedürfnisse der jeweiligen Region angepassten Angebots entlang der gesamten Bildungskette: »Die Länder sind gut beraten, in der MINT-Bildung systematischer und strategischer zu denken. Nordrhein-Westfalen ist hier mit seinem zdi-Landesprogramm bundesweit in einer Vorreiterrolle. Unsere Bestandsaufnahme zeigt: Während es allein hier über 40 solcher regionalen Netzwerke gibt, sind es in der restlichen Republik gerade noch einmal so viele. Aber wir merken, dass auch andernorts die Bereitschaft wächst, von dieser Erfahrung zu lernen – das gerade in Bayern ausgeschriebene Förderprogramm ist ein gutes Beispiel dafür.«

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