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Meldung

Studienpreisträgerin Rippin stellt Weltbankökonomen ihren Armutsindex vor

Für die Weltbank gilt derzeit als arm, wer mit weniger als 1,90 Dollar pro Tag auskommen muss. Ein neuer Armutsindex soll entwickelt werden. Studienpreisträgerin Nicole Rippin stellte ihre Ideen für ein solches Armutsmaß der Weltbank vor.

Die Institution wird sich im Bereich der Armutsmessung in absehbarer Zeit neu positionieren und erwägt einen Index zugrunde zu legen, der Armut differenzierter erfasst. Ein solches Armutsmaß hat die Ökonomin Nicole Rippin entwickelt und wurde dafür 2014 mit dem Deutschen Studienpreis der Körber-Stiftung ausgezeichnet. Rippin hatte nun die Gelegenheit ihren »korrelationssensitiven Armutsindex« vor Chefökonomen der Weltbank zu präsentieren, die diesen Ansatz in ihre Überlegungen einfließen lassen wollen.

Der Vorteil von Rippins Index gegenüber anderen Maßen, die Armut ebenfalls bereits in mehreren Komponenten erfassen (etwa Einkommen, Bildung und medizinische Versorgung), ist eine größere Präzision und Berücksichtigung von Verteilungsgerechtigkeit.

Informationen zur Forschungsarbeit von Nicole Rippin


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