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Meldung

TINCON: Festival für digitale Jugendkultur kommt nach Hamburg

Mit der TINCON kommt am 19. Mai die erste interdisziplinäre Konferenz für digitale Jugendkultur nach Hamburg. Zutritt haben ausschließlich Gäste zwischen 13 und 21 Jahren. Die Körber-Stiftung beteiligt sich mit einem umfangreichen Workshopangebot.

TINCON steht für teenageinternetwork convention und wurde im Mai 2015 von Tanja und Johnny Haeusler, Mitgründer der re:publica, ausgedacht und erstmalig im letzten Jahr in Berlin mit über 1000 Teenagern veranstaltet. Das Meet-Up der jungen digitalen Gesellschaft von 13 bis 21 Jahren feiert Jugendkultur in ihrer Gesamtheit, vor allem zu den Themen Kultur, Technik & Games, Bildung & Science, YouTube-Kultur, Code, Musik & Lifestyle und Politik & Gesellschaft. Die Veranstaltung will nicht nur »für«, sondern gemeinsam »mit« Jugendlichen dafür zu sorgen, dass sie den Applaus und die öffentliche Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen.

Auf der Konferenz, die am 19. Mai von 9 bis 19 Uhr erstmalig in Hamburg auf Kampnagel stattfindet, erwarten die jungen Teilnehmer mehr als 40 Programmpunkte. Die TINCON kreiert dafür ein Nebeneinander von Talks, Workshops, Q&A-Formaten, DIY und Gaming-Sessions, um die Themen der digitalen Gesellschaft nicht nur zu erörtern, sondern auch erlebbar zu gestalten.

Die Hauptbühne bietet Talks und Debatten u.a. mit YouTube-Legenden wie Suzie Grime über Sexismus im Netz, FloVloggt über Journalismus auf YouTube oder Oguz Yilmaz (Ex-Y-Titty) über die Schwierigkeiten und Möglichkeiten einer Influencer-Karriere. Auf der zweiten Bühne diskutieren Speaker wie der Aktivist Raul Krauthausen, der jugendrettet e.V. oder die Mode-Designerin Melissa alias Breeding Unicorns mit den Gästen.

Auf verschiedenen Nebenbühnen finden Rap Battles und Poetry Slams statt, in Workshops kann u.a. programmiert oder interaktives Story Telling gelernt werden, in den Gaming Areas wird natürlich gespielt. Sogar ein »Hate Speech Bingo« ist geplant.


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