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Meldung

Bundespräsident Joachim Gauck ruft zum 25. Geschichtswettbewerb auf

»Gott und die Welt. Religion macht Geschichte« ist das Thema der 25. Ausschreibung des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten. Bis zum 28. Februar 2017 sind alle Kinder und Jugendlichen in Deutschland unter 21 Jahren aufgerufen, auf historische Spurensuche zu gehen.

 

»Das Thema zielt mitten hinein in das, was viele Menschen aktuell bewegt«, sagt Bundespräsident Gauck. »Es trifft auf eine lebhafte Debatte über den Umgang der Religionen miteinander, über ihre Bedeutung und ihren Einfluss auf unser Zusammenleben.« Vom Ablasshandel im Mittelalter über buddhistische Vereine im Kaiserreich bis zum interreligiösen Gottesdienst in der jüngeren Zeit – ein breites Themenspektrum gilt es zu erforschen. Denn Glaube und Religion haben vielfältige Spuren in der Geschichte hinterlassen. Oft hatten sie eine friedensstiftende Wirkung, doch kommt es bis heute aufgrund von Glaubensfragen auch immer wieder zu Gewalt und Konflikten. Junge Leute sind aufgerufen, sich ein eigenes Bild an ihrem Schulort, in ihrer Region oder in ihrer Familiengeschichte zu machen.

Angebote für Teilnehmer und Tutoren

Zum Wettbewerb ist das Magazin »spurensuchen« erschienen. Neben den offiziellen Ausschreibungsunterlagen enthält es zahlreiche Themenideen und Tipps zur Teilnahme. Neu konzipiert ist das Projektheft für Schülerinnen und Schüler, das in Kurzform durch alle Phasen der Projektarbeit leitet. In allen Bundesländern finden in Kooperation mit Partnern vor Ort kostenfreie Auftaktveranstaltungen sowie Lehrerworkshops zum neuen Wettbewerb statt. Auf den Internetseiten des Geschichtswettbewerbs stehen pädagogische Materialien und weitere Angebote zum Wettbewerbsthema und zur Teilnahme zur Verfügung. Erstmals bietet die Geschäftsstelle des Geschichtswettbewerbs eine Online-Sprechstunde an, bei der Teilnehmer und Tutoren Fragen rund um die Wettbewerbsteilnahme stellen können. »In dieser Runde haben wir versucht, ein möglichst vielfältiges Angebot an Materialien und Service für die Teilnehmer und Tutoren zusammenzustellen. Der Geschichtswettbewerb ist auch in den sozialen Medien präsent, auf Facebook und Instagram sind alle Teilnehmenden eingeladen, Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse ihrer Spurensuche zu den Hashtags #MeineSpurensuche und #geschichtswettbewerb mit anderen Jugendlichen zu teilen«, erklärt Carmen Ludwig, Programmleiterin des Geschichtswettbewerbs.

Über den Geschichtswettbewerb

Seit 1973 richtet die Körber-Stiftung den Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten aus. Mit bislang über 136.000 Teilnehmern und rund 30.000 Projekten ist er der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland.


Pressemeldung

Magazin »spurensuchen«

Mehr zum Geschichtswettbewerb

 

 

 


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