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Meldung

»Die Narben des Krieges in Osteuropa«

Am 9. Mai erinnert Russland mit dem »Tag des Sieges« an das Ende des Zweiten Weltkriegs. In einem Gastbeitrag für ZEIT ONLINE wirft Gabriele Woidelko, Leiterin des Fokusthemas »Russland in Europa«, einen Blick auf die aktuelle russische Geschichtspolitik und Erinnerungskultur.

Am »Tag des Sieges«, dem 9. Mai, erinnere Russland mit Raketen, Panzern und marschierenden Soldaten auf dem Roten Platz an den Sieg der Roten Armee gegen das nationalsozialistische Deutschland und an die Befreiung Europas vom Faschismus vor 72 Jahren, schreibt Gabriele Woidelko. Auch wenn die Militärparade in Moskau der Höhepunkt sei, sei das Gedenken nicht auf die russische Hauptstadt beschränkt. In vielen Städten und Regionen Russlands erinnerten die Menschen an diejenigen, die vor über sieben Jahrzehnten mit der Roten Armee den nationalsozialistischen Terror besiegten. Das Gedenken an diesen Sieg und an die Opfer, die dafür erbracht wurden, sei bis heute ein großer Integrationsfaktor in der postsowjetischen Gesellschaft Russlands.

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