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Meldung

»Ein deutlicher Kurswechsel Russlands ist notwendig.«

In einem Interview der Körber-Stiftung betonte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, dass ein deutlicher Kurswechsel Russlands notwendig sei, um das Verhältnis zur NATO zu verbessern. Russland müsse zeigen, dass es seinen internationalen Verpflichtungen nachkomme.

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg war beim Politischen Frühstück der Körber-Stiftung in Berlin zu Gast. Er nahm dabei im Rahmen eines schriftlichen Interviews auch Stellung zu den derzeitigen Beziehungen zwischen der NATO und Russland.

»Seit über zwei Jahrzehnten arbeitet die NATO intensiv daran, ihre Partnerschaft mit Russland auszuweiten. Wir haben den NATO-Russland-Rat geschaffen, der Russland einen direkteren Zugang zur NATO bietet als allen anderen Partnerländern. Zudem ist es uns gelungen in vielen weiteren Bereichen zusammenzuarbeiten, wie zum Beispiel bei Anti-Terroreinsätzen und in Afghanistan.«

Aber zurzeit sei nicht zu übersehen, dass die NATO und Russland in vielen Fragen sehr unterschiedliche Standpunkte vertreten. Die Verschlechterung der Beziehungen sei dabei die direkte Folge von Russlands destabilisierenden Handlungen in der Ukraine und der illegitimen Annexion der Krim.

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Politisches Frühstück mit Jens Stoltenberg


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