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Geschichtswettbewerb: Großes Interesse am Thema »Religion«

Eine hohe Beteiligung am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten zum Thema »Gott und die Welt. Religion macht Geschichte« hat gezeigt, dass sich junge Leute für Religion interessieren. In 1.645 eingereichten Arbeiten wurden Fragen von Gewalt und Verfolgung, die Bedeutung für das Zusammenleben oder die Spuren der Reformation aufgegriffen.

Insgesamt reichten 5.041 Schülerinnen und Schüler Beiträge ein. Und der Wissensdurst war groß, wie der Fragenkatalog zeigt: Welche Rolle spielte die Kirche im Nationalsozialismus, was bedeutete Glaube in der DDR und wie ist eigentlich das Verhältnis zwischen dem Deutschen Staat und der Kirche?

Die höchsten Beteiligtenzahlen verzeichnen Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Baden-Württemberg. In den Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg und Hessen sind die Zahlen der eingereichten Beiträge besonders stark gestiegen. Über 700 Tutorinnen und Tutoren betreuten die Schülerarbeiten. Bereits zum 25. Mal richtet die Körber-Stiftung den größten historischen Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland aus.

»Die hohe Beteiligung zeigt, dass sich junge Leute für Religion interessieren. In ihren Projekten sind sie der Bedeutung des Glaubens im historischen Wandel nachgegangen«, so Sven Tetzlaff, Leiter des Bereichs Bildung der Körber-Stiftung. Rund ein Drittel der Schüler haben in Archiven recherchiert. »Der Geschichtswettbewerb ist ein ganz wichtiger Impulsgeber für die historisch-politische Bildungsarbeit an diesen außerschulischen Lernorten«, fügt Tetzlaff hinzu.

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