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Meldung

History Camp »Backpacking Visegrad with pen and camera«

20 Preisträger des EUSTORY-Netzwerks reisten während des History Camps »Backpacking Visegrad with pen and camera« durch Europa und diskutierten über das Thema Pressefreiheit und die Rolle von Medien als Unterstützer oder Kritiker sozialer Bewegungen in den Visegrad-Staaten.

Während ihrer Reise trafen sie mit Journalisten und Aktivisten zusammen und konnten einen direkten Einblick in deren Aktivitäten erlangen. Zugleich hielten sie ihre Eindrücke schriftlich und filmisch fest – die Ergebnisse veröffentlichten sie auf dem History Campus, EUSTORYs Online-Plattform für junge Debatten über europäische Erinnerungskultur. Begleitet wurden sie von einem Journalisten, der sie in ihrer Berichterstattung anleitete – so wurde die »Backpacking Tour« auch zu einem Realitätscheck der eigenen journalistischen Ambitionen.

In Budapest trafen die Jugendlichen u.a. mit dem Journalisten Gábor Miklós von der Online-Plattform INDEXund mit Pethő András vom Direkt36 zusammen. Sie berichteten ihnen von den Schwierigkeiten journalistischer Berichterstattung unter strengen Mediengesetzen. In Prag besuchten die Jugendlichen u.a. das »Institut für das Studium totalitärer Regime«. In Danzig konnten die Teilnehmer auf vier engagierte junge Journalisten treffen: Kacper Dziekan, Olga Irisova, Maria Makarova, Iwona Reichardt  berichteten ihnen von ihrer Arbeit. Im »Europäischen Zentrum der Solidarność« erhielten die Teilnehmer zudem die Gelegenheit, den Leiter, Basil Kerski, zu treffen und in den Archiven auf historische Spurensuche zu gehen.

Nach rund zehn Tagen intensiver Zusammenarbeit verließen die Jugendlichen hoch motiviert Danzig, um in ihre Heimatländer zurück zu reisen. »Ich habe nicht nur neue Freunde gefunden, sondern auch viel über Pressefreiheit gelernt und außerdem Informationen zum Ungarische Volksaufstand 1956, dem Prager Frühling 1968 und der Solidarność-Bewegung in den 1980er Jahren in Polen erhalten«, so Irene, Preisträgerin aus Spanien.

Zum Blog des History Camps

Das von der Körber-Stiftung initiierte Geschichtsnetzwerk EUSTORY regt junge Europäer zur gemeinsamen Auseinandersetzung mit zentralen Gegenwartsfragen der europäischen Geschichte an. Das Netzwerk verbindet zivilgesellschaftliche Organisationen aus 25 Ländern Europas, die nationale Geschichtswettbewerbe durchführen. Über 190.000 Jugendliche haben sich bislang daran beteiligt, rund 1.600 von ihnen nahmen an den europäischen EUSTORY-History Camps teil.

Das History Camp »Backpacking Visegrad with pen and camera« wurde ausgerichtet in Kooperation mit »PANT – civic initiative for modern history« und dem »European Solidarity Centre«.


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