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Meldung

Nahost-Friedensprozess: Zeit für einen Rückzug der Europäer?

Um den Druck auf die Konfliktparteien zu erhöhen, sollten Europäische Politiker dem amerikanischen Beispiel folgen und den Forderungen nach einem verstärkten Engagement im Friedensprozess eine Absage erteilen.

Wie ein Zombie sei der Nahost-Friedensprozess weder tot noch lebendig. Alle Beteiligten mögen sich zwar offiziell und auch ernsthaft seinem Ziel verpflichtet fühlen, die Wahrscheinlichkeit, es zu erreichen, sei jedoch gleich null. Es gäbe keinen plausiblen Grund, warum die Situation für Dritte unhaltbar sein sollte, wenn der Status quo für die Konfliktparteien derzeit erträglich ist – oder zumindest erträglicher als die Kosten von Zugeständnissen an die jeweils andere Seite. Um den Druck auf die Konfliktparteien zu erhöhen, sollten europäische Politiker dem amerikanischen Beispiel folgen und den Forderungen nach einem verstärkten Engagement im Friedensprozess eine Absage erteilen. So sieht es Mark A. Heller, leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter und Herausgeber von Strategic Assessment am Institut für Nationale Sicherheitsstudien der Universität Tel Aviv, im Körber Policy Brief Nr. 4. 

Körber Policy Brief Nr. 4 von Mark A. Heller (PDF)


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