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Meldung

Nora Müller zum Krisenherd Naher Osten

Die Krisen im Nahen Osten bestimmen die aktuelle politische Diskussion. Schnelle Lösungen sind nicht in Sicht. Auch Nora Müller, Bereichsleiterin Internationale Politik der Körber-Stiftung, meldet sich zu diesem Thema auf verschiedenen Kanälen zu Wort.

Die Gewalt im Nahen Osten lässt sich nicht dadurch beenden, dass Grenzen neu gezogen werden, schreibt Nora Müller, Bereichsleiterin Internationale Politik der Körber-Stiftung, als Gastautorin in der Süddeutschen Zeitung. Solange keine neue tragfähige Ordnung für die Region in Sicht ist, wäre die Verschiebung bestehender Grenzen ein gefährliches Spiel. Stattdessen ist die internationale Gemeinschaft gut beraten, die politische Transformation mit langem Atem in den existierenden Staaten zu unterstützen. Auf lange Sicht ist dies vielleicht der beschwerlichste, mit Sicherheit aber der einzig Erfolg versprechende Weg zu nachhaltiger Stabilität.

Das Verhältnis zwischen Saudi-Arabien und seinem Erzrivalen Iran war selten so angespannt wie heute, erklärt sie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. In dieser Situation sollte die deutsche Außenpolitik behutsam politische Spielräume ausloten und auf leise statt auf markige Forderungen setzen. Es gilt, sich dabei weder vor den Karren Irans noch Saudi-Arabiens spannen zu lassen.

Anlässlich der Syrien-Geberkonferenz in London sprach Nora Müller mit MDR Figaro. Neben kurzfristiger humanitärer Hilfe sei es mittel- und langfristig vor allem wichtig, auf eine Stabilisierung der Krisenregion um Syrien hinzuwirken, sagte Müller.

Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung
Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeine Zeitung


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