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Meldung

Nüchterne Bilanz: Der deutsche OSZE-Vorsitz 2016

Die Bundesregierung hatte eine ambitionierte Agenda für den OSZE-Vorsitz. Doch vor allem wurden die Hoffnungen auf Fortschritte bei der Lösung des Konflikts in der Ostukraine enttäuscht, meint Liana Fix, Programmleiterin im Bereich Internationale Verständigung der Körber-Stiftung.

Was hat der deutsche OSZE-Vorsitz 2016 insbesondere mit Blick auf die Beziehungen zu Russland erreichen können? In einem Artikel für die Zeitschrift »Internationale Politik« ziehen Liana Fix, Programmleiterin im Bereich Internationale Verständigung der Körber-Stiftung und Jana Puglierin, Programmleiterin des Alfred von Oppenheim-Zentrum für Europäische Zukunftsfragen der DGAP, eine nüchterne Bilanz: In der Rückschau werde niemand behaupten können, dass von deutscher Seite nicht alles versucht worden wäre, um »Brücken zu bauen«, so die Autorinnen. Ungewollt habe der deutsche ­OSZE-Vorsitz aber vor allem eines demonstriert: die Grenzen russischer Kooperationsbereitschaft.

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