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Meldung

Russland ist kein Land, das sich unterordnet

Russland verstehe sich immer noch als ein Imperium und trete dementsprechend auf, erläutert die russisch-amerikanische Politologin Nina Khrushcheva – Ur-Enkelin von Nikita Khrushchow – in einem Gespräch mit der Körber-Stiftung. In einem »gemeinsamen Haus Europas« mit den Russen sieht sie die vielleicht einzige Chance für die Zukunft.

Für die Professorin für Internationale Politik an der New School in New York ist das russische Imperium bei weitem nicht am Ende. Vielmehr suche es nach Möglichkeiten, sich neu zu positionieren. Damit erkläre sich laut Khrushcheva auch Wladimir Putins Verständnis von »Russlands angestammten Einfluss-Sphären«, wie der Ukraine und Georgien: Diese Staaten waren einmal Bestandteile der Sowjetunion und würden bis heute in Russland zu »den Unsrigen« gezählt.

Und Khrushcheva betont, dass die Russen sich von Europa, ja sogar vom ganzen Westen zurückgewiesen fühlen. Denn in Russland habe man die NATO-Erweiterungen bis zur russischen Grenze auch als ein Zeichen verstanden, dass der Westen selbst Russland nicht als einen Teil Europas betrachte.

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