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Meldung

Russland und die EU in einer sich verändernden Welt

Ukraine-Konflikt, Syrien-Krise, europäische Sicherheit: Spannungen und tiefgreifende Meinungsverschiedenheiten prägen weiterhin die Beziehungen zwischen Russland und der EU. Im Juli sprach der Außenminister der Russischen Föderation Sergej Lawrow in Berlin.

Bei einer Diskussionsveranstaltung mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow, zu der die Körber-Stiftung eingeladen hatte, signalisierte Russlands Chef-Diplomat zwar Dialogbereitschaft. Zugleich machte er aber deutlich, dass aus Moskauer Sicht der Westen die Hauptverantwortung für die Verschlechterung der Beziehungen zu Russland trüge. Die Frage nach einer von westlichen Beobachtern befürchteten Einmischung Moskaus in den Bundestagswahlkampf wies er als unbegründet zurück. Danach gefragt, welchen Titel er als Hobby-Poet einem Gedicht über das europäisch-russische Verhältnis geben würde, erwiderte Lawrow: »Das beantworte ich lieber nicht. Denn der Titel wäre nicht ganz jugendfrei.«

»Trotz der Entfremdung zwischen Russland und der Europäischen Union sind wir überzeugt, dass Russland zu Europa gehört«, erläuterte Dr. Thomas Paulsen, Vorstand der Körber-Stiftung, das Engagement der Stiftung,  einen offenen, kritischen und konstruktiven Dialog zwischen Russland und seinen europäischen Nachbarn wiederzubeleben.

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Bericht von der Veranstaltung auf SPIEGEL Online

  


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