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Meldung

Russland und Europa in unsicheren Zeiten

Was steht auf der Agenda der europäisch-russischen Beziehungen, drei Jahre nach Ausbruch des Konflikts in der Ostukraine? Bei der 4. Sitzung des »German-Russian International Dialogue« (GRID) zum Thema »Russland und Europa in unsicheren Zeiten« diskutierten die Teilnehmenden das Verhältnis zwischen Europa und Russland.

Eine wesentliche Verbesserung der US-russischen Beziehungen sei nach den US-Präsidentschaftswahlen nicht zu erwarten. Die Bemühungen um eine Konfliktbeilegung in der Ostukraine drohen zu einem »führungslosen Prozess« zu werden, insbesondere angesichts der bevorstehenden Wahlen in Frankreich und Deutschland. In Hinblick auf Sicherheit in Europa müssen bestehende Mechanismen und Foren, wie die Initiative zur kooperativen Nutzung des Luftraums (CAI) des NATO-Russland-Rats, das Wiener Dokument der OSZE und bilaterale Abkommen besser genutzt werden, um das Risiko unbeabsichtigter Konfrontationen zu verringern.

Im Rahmen des German-Russian International Dialogue kommen zweimal im Jahr russische und deutsche Politiker und Experten zusammen, um in vertraulicher Atmosphäre über Fragen europäischer Sicherheit und der Beziehungen zwischen Russland und der EU zu diskutieren. Ziel ist, im Rahmen einer konstanten Teilnehmergruppe in kontinuierlichem Austausch zu bleiben und sich über Perspektiven der europäisch-russischen Beziehungen zu verständigen. Die Treffen finden abwechselnd in Moskau und Berlin statt. Die Körber-Stiftung führt dieses Projekt in Kooperation mit dem Russian International Affairs Council (RIAC) durch.

Konferenzbericht (PDF) 


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