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Meldung

»Russland und Europa: Was eint uns, was trennt uns?«

Der 162. Bergedorfer Gesprächskreis tagte vom 10. bis 12. Juli in Moskau. Vor 25 Jahren entstand die Vorstellung von einem »gemeinsamen Haus Europa«, das auf Kooperation, nicht auf Konfrontation gründen sollte. Heute lautet die Frage: »Russland und Europa: Was eint uns, was trennt uns?«

Die Beziehungen zwischen Russland und den meisten seiner europäischen Nachbarn sind von einer tiefen Krise gekennzeichnet: Das Vertrauen schwindet, längst überwunden geglaubte Feindbilder kehren zurück, das Wort vom »neuen Kalten Krieg« – so irreführend dies auch sein mag – macht die Runde. Scharfe Gegensätze sind nicht nur im Ukraine-Konflikt zu Tage getreten, sondern auch in Bezug auf Russlands Intervention in Syrien.

Russland und Europa verbindet ein gemeinsames historisches Erbe. Doch betrachtet sich Moskau weiterhin als – europäische – Macht? Ausgehend von dieser Frage, ergründete der 162. Bergedorfer Gesprächskreis das komplexe Beziehungsgeflecht zwischen Russland und Europa. Dabei ging es vor allem darum, Differenzen offen anzusprechen, Wege aus der aktuellen Krise zu erörtern und Zukunftsszenarien zu entwickeln.

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