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Lebendige Bürgergesellschaft

Meldung

Bundesfamilienministerin Katarina Barley würdigt die »Engagierte Stadt«

Die »Engagierte Stadt« sei eines der besonderen Programme in Deutschland, das zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements beitrage, betonte Bundesfamilienministerin Katarina Barley in ihrer Begrüßung zum 2. EngagementTag. Das Treffen wurde vom Bundesfamilienministerium und dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement ausgerichtet.

Wie kann es zukünftig gelingen, Bürgerschaftliches Engagement noch besser zu unterstützen und nachhaltiger zu gestalten? Wie gelingt es, die in unserer Gesellschaft vorhandene Vielfalt zu fördern, bzw. diese noch mehr als Chance zu begreifen? So lauteten einige Fragen, die auf dem zweitägigen Treffen am 5. und 6. Dezember in Berlin diskutiert wurden.

»Eine engagierte und selbstständige Zivilgesellschaft ist eine wichtige Säule für unsere Demokratie. Wir brauchen das Engagement in unserem Land in seiner gesamten Vielfalt. Darum verdient Engagement nachhaltige Strukturen, eine gesicherte Finanzierung und große Anerkennung, dafür setze ich mich weiterhin ein«, betonte Barley in ihrer Eröffnungsrede.

Das Programm »Engagierte Stadt«, an welchem die Körber-Stiftung zusammen mit fünf weiteren Stiftungen, einem Unternehmen und dem Bundesfamilienministerium beteiligt ist und dessen Programmbüro bei der Körber-Stiftung angesiedelt ist, verfolgt das Ziel eines Aufbaus nachhaltiger Engagementstrukturen.

In der Podiumsrunde »Sektorübergreifende Zusammenarbeit für eine nachhaltige Engagementlandschaft« war die »Engagierte Stadt« gleich doppelt vertreten: Eva Nemela, Programmleiterin der Engagierten Stadt, konnte die Erfahrung des Programms hinsichtlich der Gelingensbedingungen und Herausforderungen trisektoraler Kooperationen einbringen. »Kein Akteur wird zukünftig in der Lage sein, den gesellschaftlichen Herausforderungen alleine zu begegnen. Deshalb fördert das Programm 'Engagierte Stadt' in 50 Städten und Gemeinden in Deutschland lokale Verantwortungsgemeinschaften aus Zivilgesellschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Die Ziele sind mehr Engagement und bessere Rahmenbedingungen für Engagement vor Ort«, so Eva Nemela.

Oberbürgermeister Stefan Bosse aus der Engagierten Stadt Kaufbeuren ergänzte durch die kommunale Sichtweise. Konsens war in der Runde, dass es die Bereitschaft zur wertschätzenden Zusammenarbeit im Dialog braucht. Marion Zosel-Mohr von der Freiwilligenagentur Altmark in der Engagierten Stadt Stendal war zudem aktiv in das World Café »Netzwerke als Ausdruck bürgerschaftlicher Selbstorganisation« eingebunden.

Neben dieser Einbindung der »Engagierten Stadt« als innovatives Programm mit Vorbildcharakter im Bereich der Engagementförderung waren quer durch die Republik auch VertreterInnen weiterer Engagierter Städte, so Königswinter, Flensburg, Neubrandenburg und Hohe Börde als Gäste vertreten und profitierten von den Anregungen, dem Austausch und der Vernetzung beim wahrscheinlich größten »Szenetreffens« der Engagementförderung in Deutschland.

zum Programm »Engagierte Stadt«


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