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Lebendige Bürgergesellschaft

Meldung

Hauptsache Arbeit!?

Die Deutschen würden pro Woche gern sechs Stunden weniger arbeiten, hatte eine Umfrage der Körber-Stiftung ergeben. Über den Stellenwert von Erwerbsarbeit und individuelle Entscheidungsfreiheiten diskutieren die Linke-Politikerin Sahra Wagenknecht, die Philosophin Svenja Flaßpöhler und der Journalist Rainer Hank am 16. Februar im KörberForum.

Welche Rolle spielt die Erwerbsarbeit im Leben der Deutschen? Der Journalist Rainer Hank wird am 16. Februar mit Sahra Wagenknecht und der Philosophin Svenja Flaßöhler im KörberForums über den individuellen und gesellschaftlichen Stellenwert von Arbeit diskutieren. Für viele Menschen wäre ein 32-Stunden-Standard ideal.

Wie denkt Hank darüber? »Ich bin gegen Standardarbeitszeiten. Am besten soll das jeder selbst mit seinem Arbeitgeber aushandeln - und dabei auch berücksichtigen, dass Arbeitszeitverkürzung Lohnverzicht bedeutet, anders als in der Paradieswelt deutscher Gewerkschaften erträumt.« Für sich persönlich findet Hank die 32-Stunden-Woche nicht attraktiv. »Ich brauche keine Modelle, ich arbeite gerne, meistens auch deutlich mehr als 32 Stunden. Körperliche oder psychische Schäden sind bislang deshalb noch nicht aufgefallen.«

Ob seine Gesprächspartnerinnen Sahra Wagenknecht und Svenja Flaßpöhler diese Einschätzung teilen, wie sie den gesellschaftliche Stellenwert von Erwerbsarbeit und die individuelle Entscheidungsfreiheit beurteilen, wird im Gespräch mit Christoph Bungartz ausgehandelt. Die Körber-Stiftung überträgt das Gespräch im Live-Stream am 16. Februar ab 19 Uhr. Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Körber-Stiftung und Literaturhaus Hamburg.

Video

zur forsa-Umfrage »Arbeit, Rente, unversorgt?«


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