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Neue Workshopreihe: Nach dem Berufsleben

Für viele Menschen ist der Eintritt ins Rentenalter ein echter Einschnitt. Das Ausscheiden aus langjähriger beruflicher Tätigkeit eröffnet zwar einen neuen Lebensabschnitt mit eigenen Freiräumen, fordert aber zugleich die persönliche Gestaltung des Alltags.

»Dass man sich schon während der letzten Phase seines  Arbeitslebens mit dem kommenden Lebensabschnitt auseinandersetzt«, wünscht sich Caterina Römmer, Leiterin des Bereich Kultur und Bildung im Haus im Park der Körber-Stiftung. Wer seine Fähigkeiten und Interessen kennt, findet einfacher zu einer ausfüllenden Tätigkeit auch dann, wenn das Berufsleben in den Hintergrund getreten ist.

»Viele Menschen wissen gar nicht, welche Fähigkeiten sie noch haben, weil sie diese in ihrem Job nicht ausprobieren konnten. Es ist deshalb sinnvoll, gegen Ende des Berufslebens eine Bestandsaufnahme zu machen: Was kann ich? Welche Erfahrungen habe ich? Und was wünsche ich mir?«, so Caterina Römmer. Das Haus im Park bietet ab September in einem Pilotprojekt eine Workshopreihe an: An drei Wochenenden werden persönliche Erfahrungen, Fähigkeiten, Träume und Sehnsüchte in den Blick genommen und Visionen für die eigene Zukunft entwickelt. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit gegenwärtigen Altersbildern und den individuellen Vorstellungen.

Die Workshops richten sich an Menschen, die sich in der letzten Phase ihres Arbeitslebens befinden. Caterina Römmer ermutigt besonders Männer, sich mit ihrer Zukunft auseinanderzusetzen. »Gerade Männer, die in den Ruhestand treten, sind gefährdet ‚zwischen Sofa und Kühlschrank‘ verloren zu gehen. Wer von 100 auf 0 aus dem Job in die Rente kommt, genießt anfangs sicherlich noch die neue Freiheit, fällt dann aber vielleicht schnell in ein Loch.«

Wenden Sie sich bei Fragen gerne an
Caterina Römmer, roemmer@koerber-stiftung.de