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Amal, Hamburg!
   

Amal, Hamburg!

Das Nachrichtenangebot Amal, Hamburg! informiert Menschen in Hamburg auf Arabisch und Persisch über das kulturelle, politische und gesellschaftliche Leben in der Hansestadt.

Menschen, die nach Deutschland zugewandert sind, brauchen Informationen und Zugang zu Medien, um am gesellschaftlichen Leben und an der Demokratie teilhaben zu können. Das gelingt ihnen in der Ankunftsphase leichter in ihrer jeweiligen Heimatsprache als auf Deutsch. In Hamburg fehlt ein journalistisch hochwertiges Angebot, das darüber informiert, was in der Stadt passiert, welche Themen diskutiert werden und welche Tipps das tägliche Leben erleichtern können.

Amal, Hamburg! schließt diese Informationslücke und bietet als Online-Plattform wichtige Nachrichten zu regionalen und überregionalen Themen auf Arabisch, Persisch und teilweise auch auf Deutsch. Hier sprechen und schreiben Journalistinnen und Journalisten, die aus Afghanistan, Syrien und Iran geflohen sind und in Deutschland im Exil leben. Sie teilen in ihren Muttersprachen ihre Sicht des täglichen Lebens.

Amal, Hamburg! bindet seine Leserschaft interaktiv über Facebook ein und schlägt eine Brücke in die Stadtgesellschaft. Gemeinsam mit der Körber-Stiftung greift die Redaktion Fragen zum Zusammenhalt in der Stadt auf. Auf Arabisch und Persisch bedeutet Amal Hoffnung – auch darauf, zu aktiven Bürgerinnen und Bürgern der Stadt zu werden und in den Dialog über eine gemeinsame Zukunft einzutreten.

Amal, Hamburg! ist ein Projekt der Evangelischen Journalistenschule und der Körber-Stiftung, unterstützt vom Hamburger Abendblatt und der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Die Webseite von Amal, Hamburg! finden sie hier.
Das Schwesterprojekt Amal, Berlin! finden Sie hier.

Meldungen

– Meldung

Die Nachrichtenangebote Amal, Hamburg! und Amal, Berlin! informieren Menschen auf Arabisch und Persisch über das kulturelle, politische und gesellschaftliche Leben in Hamburg, Berlin und ganz Deutschland. Gemeinsam haben sie nun mehr als 100.000 Abonnenten auf Facebook.

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– Meldung

Der 9. September 2020 markiert ein trauriges Jubiläum: Eine Erinnerung an Enver Şimşek, der vor 20 Jahren vom rechtsterroristischen Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) ermordet wurde.

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– Meldung

Viele Menschen aus arabischen Ländern, Afghanistan und dem Iran sind nach Deutschland gekommen – unter ihnen auch viele Künstlerinnen und Künstler. Die kulturelle Vielfalt in Form von Tanz, Musik, Kunst und Literatur, die sie mitbringen, präsentiert der Salon, Amal in den kommenden drei Monaten jeden Donnerstag um 19 Uhr im Livestream.

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– Meldung

Die erlassenen Regeln zur Corona-Pandemie bestimmten das Leben in der Hansestadt. Doch nicht überall wird das Hygiene- und Abstandskonzept gleichermaßen umgesetzt. Zum Weltflüchtlingstag berichtet Nilab Langar, Redakteurin von Amal, Hamburg!, nach einem Gespräch mit dem iranischen Journalisten Hadi Younesi über eine Flüchtlingsunterkunft.

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Videos

Zur Bedeutung von mehrsprachigen Nachrichten während Corona

Während der Corona-Pandemie ist es besonders wichtig, verlässliche Informationen zu erhalten. Doch wie informieren sich Menschen, die noch nicht so gut Deutsch sprechen? Welche Nachrichtenkanäle stehen besonders im Fokus und warum? Die Journalisten Mutaz Enjila und Jalal Hussaini haben für Amal, Hamburg! nachgefragt.


Amal, Hamburg! Die Redaktion stellt sich vor

Mit Amal, Hamburg! gibt es die erste Nachrichtenplattform, die auf Arabisch und Persisch über das Leben und Geschehen in Hamburg und Umgebung berichtet. Was sich genau dahinter verbirgt und wie der Arbeitsalltagfunktioniert, erzählt die Redaktion.


Amal, Hamburg! zur Bedeutung von »Heimat«

Was verbinden Neu-Hamburger mit Fluchthintergrund mit dem Begriff »Heimat«? Der Journalist Mutaz Enjila hat sich für »Amal, Hamburg« auf den Straßen umgehört und zeigt mit seinem Video die vielfältigen Stimmen aus der arabischen Community. »Heimat« als kollektives Sehnsuchtsgefühl oder ein Ort, an dem die Chance ergriffen werden kann »alles sein zu können«?


Carsten Brosda zum Launch von »Amal, Hamburg!«

Zum Launch der neuen Nachrichtenseite »Amal, Hamburg!« hob Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, am 10. April 2019 die wichtige Rolle der Medien bei der Integration hervor.

Amal, Hamburg! – Die Redaktion

Das vierköpfige Redaktionsteam von Amal, Hamburg! kennt die Bedürfnisse seiner Leserinnen und Leser aus eigener Erfahrung. Abbas Al Deiri, Mutaz Enjila, Jalal Hussaini und Nilab Langar sind selbst vor wenigen Jahren in Deutschland angekommen, ihre Wurzeln liegen in Syrien und Afghanistan. Alle Teammitglieder waren bereits in ihren Herkunftsländern journalistisch tätig.

Abbas Al Deiri wurde 1985 in Syrien geboren. In Damaskus hat er an der Universität Journalismus studiert. Berufliche Stationen folgten u.a. bei Esyria in Syrien und in Jordanien, wo er als Produzent und Reporter bei der Nachrichtenagentur »ABS« und bei »Syria Alshab TV« gearbeitet hat. Später war er auch in Dubai als Redakteur für »ORIENT TV« tätig. Der Krieg in Syrien hinderte ihn daran, in seine Heimat zurückzukehren. Abbas brach sein Master-Studium ab und als er schließlich auch in Dubai nicht weiterarbeiten durfte, floh er nach Deutschland. Seit 2018 absolviert er den Master-Studiengang »Digitaler Journalismus« an der Hamburg Media School. Bei Amal, Hamburg! ist er für die arabische Redaktion zuständig.

Mutaz Enjila (Jg. 1976) arbeitete von 1997 bis 2000 als Reporter für das syrische Fernsehen und gründete eine Firma für Fernsehproduktionen, die er für 13 Jahre als Geschäftsführer leitete. Nach seiner Emigration 2013 in die Türkei arbeitete er von dort aus bis März 2015 als Journalist für die Fernsehsender Syria-alshaab, Halab Today TV und Rozana Radion Station – außerdem leitete er das türkische Büro von Alghad TV. Seit 2015 lebt er mit seiner Frau und vier Kindern in Hamburg. Er hat nach der Weiterbildung an der Hamburg Media School ein Praktikum beim Evangelischen Presseverband in Norddeutschland absolviert. Hier wurde er mit Unterstützung des Hauptbereiches Medien der Nordkirche übernommen, um mit einem großen Teil seiner Arbeitszeit die Redaktion von »Amal, Hamburg!« zu unterstützen.

Jalal Hussaini (Jahrgang 1988) hat Film und Regie an der Kunsthochschule in Kabul studiert. Er hat als Drehbuchautor, Regisseur und Cutter bei etlichen Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt. 2009 gründete er mit Freunden die Jump Cut Cinematic Group, sie helfen sich gegenseitig bei ihren Produktionen. Jalal war mit seinen Kurzfilmen bei mehreren großen Festivals vertreten und nahm unter anderem 2011 am Talentcampus der Berlinale teil. Er lebt seit 2014 in Deutschland und ist seit Juli 2020 Redakteur in der Dari/Farsi-Abteilung von Amal, Hamburg!

Nilab Langar wurde 1991 in Kabul in Afghanistan geboren. Bis 2012 studierte sie Journalismus an der Universität Balkh in Mazar-Sharif. Nach dem Studium arbeitete sie als Redakteurin für den Fernsehsender Metra, in dessen Lehrredaktion sie auch Grundlagen des Journalismus unterrichtete. Außerdem schrieb sie für die Internetzeitung Howayda in Kabul. Nach ihrem letzten Bericht mit dem Titel »Fußabdruck des IS auf den Straßen der Hauptstadt, Kabul« wurde sie bedroht und musste ihr Heimatland verlassen. 2015 kam die Journalistin nach Deutschland, wo sie zunächst die Sprache lernte und im März 2019 erfolgreich die Weiterbildung »Digitale Medien für Geflüchtete« an der Hamburg Media School abschloss. Die 27-Jährige ist bei Amal, Hamburg! für die Dari/Farsi-Redaktion zuständig.

Kontakt

Johanna Eisenhardt
Programm-Managerin
Engagement; Exil

+49 • 40 • 80 81 92 - 167
eisenhardt@koerber-stiftung.de

Tanja Koop (in Elternzeit)
Programm-Managerin
Exil

+49 • 40 • 80 81 92 - 156
koop@koerber-stiftung.de

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