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Amal, Hamburg!
  • Aora Helmzadeh, Journalistin aus dem Iran, Redakteurin bei Amal, Berlin! (Foto: Stefan Weger)
  • Amloud Alamir, Journalistin aus Syrien, Redakteurin bei Amal, Berlin! (Foto: Stefan Weger)
  • Zoya Anwer Mahfoud, Journalistin aus Syrien (Foto: Stefan Weger)
  • Hend Taher, Journalistin aus Ägypten (Foto: Stefan Weger)
  • Maryam Mardani, Journalistin aus dem Iran, Redakteurin bei Amal, Berlin! (Foto: Stefan Weger)
  • Nazeeha Saeed, Journalistin aus Bahrain (Foto: Stefan Weger)
  • - Meldung

    Von Hoffnung, Grenzen und Gleichberechtigung: Exiljournalistinnen schreiben zum Internationalen Frauentag

    Sechs Journalistinnen aus Ägypten, dem Iran, Bahrain, Syrien und dem Jemen schreiben anlässlich des Internationalen Frauentages darüber, was sie bewegt. Ihre Texte sind Teil der Serie »Stimmen des Exils«, einer Kooperation zwischen der Körber-Stiftung und dem »Tagesspiegel«.

     

    Wie frei fühlen sich geflüchtete Frauen, wenn sie in Deutschland angekommen sind? Welchen Blick haben sie auf Themen wie Gleichberechtigung und Selbstbestimmung? Und wofür kämpfen sie persönlich? Diese und andere Fragen werden in dem heute erschienenen Themenspezial beleuchtet.

    Die Artikel der Autorinnen sind dabei so unterschiedlich wie die Lebenswirklichkeiten von Frauen im deutschen Exil. Nazeeha Saeed, Exiljournalistin aus Bahrain, erzählt beispielsweise die Geschichte eines lesbischen Paares aus Saudi-Arabien und beleuchtet ihre Flucht und ihren Einsatz für die Akzeptanz von Homosexualität in der arabischen Welt. Die iranische Autorin Maryam Mardini erzählt hingegen von ihren ganz eigenen Grenzen im Kopf und berichtet, wie sie sich noch heute dabei ertappt, den Sitz ihres Kopftuches zu kontrollieren – obwohl sie dieses schon seit ihrer Abreise aus dem Iran nicht mehr trägt.

    »Das Bild geflüchteter Frauen ist häufig geprägt von Vorurteilen. Die Artikel der Exiljournalistinnen zeigen, wie facettenreich Wünsche und Hoffnungen von Frauen im Exil sind und öffnen gleichzeitig eine ganz neue Perspektive auf unsere Gesellschaft«, sagt Theresa Schneider, Programmleiterin der Exil-Projekte in der Körber-Stiftung.  

    Hend Taher aus Ägypten fasst den Wunsch der Exiljournalistinnen zusammen: »Zum Frauentag wünsche ich uns – allen Frauen –, genug Mut zu haben, unsere eigenen Wege zu gehen.«

    Deutschland ist Zufluchtsort für viele bedrohte Journalistinnen und Journalisten. Gemeinsam mit dem »Tagesspiegel« möchte die Körber-Stiftung sie mit der Serie »Stimmen des Exils« zu Wort kommen lassen. Die Texte der Exiljournalistinnen und -journalisten finden Sie in der heutigen Printausgabe des Tagesspiegel sowie online hier.


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