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    Anders als geplant, dennoch erfolgreich umgesetzt

    Im Frühjahr 2019 sind acht Netzwerke im Rahmen des Wettbewerbs »Digital Skills. Lernen in regionalen Netzwerken«, den die Körber-Stiftung gemeinsam mit dem Stifterverband organisiert, ausgezeichnet worden. Neben der finanziellen Unterstützung waren der Austausch und die Begleitung wichtige Bausteine des Förderprogramms.

    Während die ersten Treffen noch vor Ort in Hamburg oder Stuttgart stattfinden konnten, mussten weitere Werkstatt-Treffen in den digitalen Raum verlegt werden. Im Mittelpunkt standen der Austausch der Netzwerke untereinander und der Input von Experten zu ausgewählten Themen wie beispielsweise Wirkungsorientierung oder Zusammenarbeit von schulischen und außerschulischen Partnern. Die geplante MINT-Reise von einem Netzwerk zum nächsten mit der Vorstellung der einzelnen Programmschwerpunkte vor Ort musste leider entfallen. Pandemiebedingt blieb es bei digitalen Hausbesuchen durch den Stifterverband und die Körber-Stiftung, die aber auch wertvolle Einblicke und einen Erfahrungsaustausch boten.

    Neue Lösungen in besonderen Zeiten

    Trotz der Verschiedenheit der Gewinnernetzwerke haben alle ähnliche Herausforderungen zu meistern: Wie können Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler in Pandemiezeiten erreicht werden? Kann es gelingen, Angebote in den digitalen Raum zu verlegen und zugleich haptische Komponenten zu vermitteln? Und wie kann die Weiterführung der Angebote und die Finanzierung der Netzwerke nachhaltig gesichert werden? So wurde von allen Netzwerken die Krise als Chance begriffen, es wurden neue Wege entdeckt und bestehende Angebote angepasst. Wenn außerschulische Lernorte geschlossen sind, können Baukästen mit Materialen nach Hause geschickt werden. Zügig konnten eine Lernplattform aufgebaut und erste Erfahrungen mit virtuellen Angeboten gesammelt werden. Außerdem wurde die Zeit für die Konzeption neuer Angebote nach der Pandemie genutzt – beispielweise die »Digital Residence« mit der Verbindung von MINT und künstlerischen Perspektiven und Methoden.

    Impulse für das Lernen in regionalen Netzwerken

    Die Netzwerke haben von dem Erfahrungsaustausch profitiert und die eigene Arbeit aus anderen Blickwinkeln betrachtet. Der »Ausbruch aus dem Alltag« bei den Netzwerktreffen bot neue Impulse und Ideen wie zum Beispiel die Erweiterung der regionalen Netzwerke um Medienzentren, Bibliotheken, Museen oder auch Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit. In der Hoffnung, dass bald wieder Treffen vor Ort möglich sind, wollen sich die Gewinnernetzwerke auch weiterhin austauschen und die geplante MINT-Reise nachholen. Denn für die Beziehungsarbeit bleiben physische Treffen entscheidend, damit die Zielgruppe erreicht und Angebote umgesetzt werden können. Die Gewinnernetzwerke sind sich einige: Sie wollen weiterhin die Spinne im Netzwerk bleiben und sich für »Digital Skills. Lernen in regionalen Netzwerken« einsetzen.


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