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Meldung

Atomabkommen: Einigung in Wien

Diplomatischer Durchbruch in Wien: Nach zähen Verhandlungen haben Iran und die E3+3-Staaten (Vereinigtes Königreich, Frankreich, Deutschland sowie die USA, Russland und China) eine Einigung im jahrelangen Atomstreit erzielt.

Doch wie wird sich das Abkommen auf den Nahen und Mittleren Osten auswirken? Kann es zu einer Stabilisierung der krisengeschüttelten Region beitragen? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des 15. Körber Dialogue Middle East. Ein Fazit des Treffens: Während ein erfolgreicher Abschluss der Nuklearverhandlungen den Weg für verbesserte Beziehungen zwischen Iran und dem Westen ebne, würden die Spannungen zwischen der Islamischen Republik und ihren sunnitisch-arabischen Nachbarn im Zuge eines Abkommens weiter zunehmen. Daher bedürfe es dringend vertrauensbildender Maßnahmen – auch um der Gefahr eines regionalen Wettrüstens entgegenzuwirken.

siehe auch:

»Der Westen muss mehr Dialog mit den Golfstaaten wagen«
Gastbeitrag in der Neuen Zürcher Zeitung von Nora Müller, Leiterin des Bereichs Internationale Politik der Körber-Stiftung, Juli 2015


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