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Meldung

Austausch in Moskau zur »Society for all Ages«

Bei der »Society for all Ages« in Moskau, einer jährlichen Konferenz der Timchenko-Stiftung, wurde neben Good-Practice-Beispielen aus Israel, Japan, und Italien auch die Arbeit der Körber-Stiftung für gutes Leben im Alter vorgestellt.

Welche Angebote für gutes Alter brauchen die Kommunen? Wie kann Pflege neu gedacht werden? Diese Fragen beschäftigen Kommunen in allen Ländern, die die Auswirkungen des demografischen Wandels tagtäglich erleben – auch in Russland. Die »Society for all Ages« , eine jährliche Konferenz der Timchenko-Stiftung hat deshalb Anfang Oktober in Moskau für politische Entscheider aus den Regionen des Landes Wissenschaftler und internationale Praktiker eingeladen. Neben Good-Practice Beispielen aus Israel, Japan, und Italien stellen auch zwei Deutsche Institutionen ihre Arbeit für gutes Altern vor. Horst Krumbach, Initiator der Generationenbrücke Deutschland und Leiter der katholischen Stiftung Marienheim in Aachen, beschrieb das in Russland noch weitgehend unbekannte Modell der Tagespflege. Susanne Kutz , Leiterin des Bereichs Alter und Demografie der Körber-Stiftung, stellte dar, wie sich die Körber-Stiftung auf die Diversität des Alters einstellt und welche Orte für gutes Altern in Hamburg entwickelt werden. Der von ihr skizzierte Entwicklungsprozess vom Haus im Park zum KörberHaus, einem integrativen und interkulturellen Begegnungsortsort in Kooperation mit der Kommune, stieß auf großes Interesse. Die russische Kommentatorin der Beispiele Natalia Peryazeva, die als Sozialunternehmerin auch eine Pflegeeinrichtung betreibt, hob die Bedeutung von freiwilligem Engagement für gutes Altern hervor. Sie bewertete den Blick auf die Diversität des Alters und die Zusammenarbeit verschiedener staatlicher und privater Partner als wichtigen Impuls für die russische Diskussion.


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