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Magazin

Magazin-Beiträge 2018


 
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50 Jahre '68

Die Demokratisierung und der Abbau autoritärer Strukturen in Staat und Gesellschaft – was ist von den »Glücksversprechen« der 68er-Bewegung geblieben? Wofür steht die Chiffre »68« heute? 2018 jährt sich »1968« zum fünfzigsten Mal. Die Schriftstellerin Barbara Sichtermann, der Historiker Per Leo und der Rechts- und Politikwissenschaftler Ulrich Klaus Preuß sprachen über die einstigen Ideen von »68« und die aktuelle Krise der Demokratie. weiter



 
Video

Kurden unter Beschuss

Nachdem Kamal Chomani das Unabhängigkeitsreferendum der irakischen Kurden kritisierte, wurde er mit dem Tod bedroht. Schutz fand der irakische Journalist in Hamburg. Mit der Nahost-Expertin Birgit Svensson spricht er im KörberForum über die politische Dimension der »Kurdenfrage«. Es moderiert Wolfgang Krach, Süddeutsche Zeitung. weiter



 
Interview

»Ideen machen nicht an Gefängnismauern und Staatsgrenzen Halt«

Kamal Chomani ist ein irakischer Journalist, Blogger und politischer Aktivist. Aufgrund seiner kritischen Haltung zum Unabhängigkeitsreferendum im kurdischen Teil Iraks wurde er in seinem Heimatland mehrfach mit dem Tode bedroht. Als Stipendiat der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte lebt er seit knapp zwei Monaten in Hamburg. Mit Agata Klaus, Körber-Stiftung, sprach er über seine Situation im Exil in Hamburg. weiter



 
Veranstaltung

Exile Media Forum

Die Zahl der Journalisten und Medienschaffenden, die sich in Deutschland im Exil befinden und hier arbeiten, steigt. Was bedeutet es, im Exil journalistisch tätig zu sein? Wie verändert sich die deutsche Medienlandschaft vor dem Hintergrund von Migration und Globalisierung? Und welche Rolle spielt die Digitalisierung dabei? Diesen Fragen geht das Exile Media Forum nach. Im Oktober 2018 kommen erstmals in Hamburg rund 100 Experten und Medienleute zusammen, um Zukunftsfragen miteinander zu diskutieren, neue Trends aufzuspüren und Erfahrungen auszutauschen. weiter



 
Video

»Neue Weltunordnung« mit Mikhail Chodorkovsky

Mit aller Macht drängt Russland zurück in das Scheinwerferlicht der Weltbühne. Was Moskaus Ambitionen für die internationale Ordnung bedeuten, erläutert der russische Unternehmer Mikhail Chodorkovsky im Gespräch mit Britta Sandberg, Der Spiegel, und Nora Müller, Körber-Stiftung. weiter



 
Video

Die Welt in meinem Kopf

Durch Virtual Reality entstehen völlig neue Erfahrungswelten. Wie funktioniert Wahrnehmung in dieser digitalen Umgebung? Über Chancen, Risiken und ethische Fragen diskutieren Giulia Bowinkel, Künstlerin, Judith Simon, Professorin für Ethik in der Informationstechnologie, und Christian Lessiak, Psychotherapeut. In Kooperation mit VRHAM!, Festival für Virtual Reality & Arts, Hamburg. weiter



 
Bericht

Vogelzwitschern beim Konzert »Ferne Klänge«

Manche der rund 90 Besucher des »Ferne Klänge«-Konzerts im Haus im Park der Körber-Stiftung gaben begeisterte Laute von sich, andere hielten ein Schläfchen und am Ende stürmte sogar eine Dame auf die Bühne. Gestört hat das keinen – denn die Konzertreihe ist speziell für Menschen mit Demenz konzipiert. weiter



 
Video

Der Stoff, aus dem das Neue ist

Alle sind sich einig, dass Deutschland Innovationen braucht. Nur: Was bedeutet Innovation eigentlich? Die Buchpremiere von Wolf Lotters Streitschrift war eine Stimulation des nichtlinearem Denkens: Im Gespräch mit dem Journalisten Holger Noltze entzog Lotter herkömmlichen Definitionen den Boden und provozierte mit seiner Kritik an den neuen Heilsversprechen der Innovationsindustrie. Ein Abend für alle, die wissen wollen, warum »unser größter Verbündeter die Langeweile« ist und wie man in verkrusteten Strukturen Widerstand leistet. weiter


Mehr zu: Innovation

 
Termin

Einladung zur Konferenz »Schule MIT Wissenschaft« Hamburg

Biokatalyse, Ultrakurzzeitphysik, Mathematische Modellierung, Urbane Landschaftsarchitektur: Die Konferenz »Schule MIT Wissenschaft« am 27. Juni ermöglicht Lehrkräften Einblicke in aktuelle Fragen der Forschung. Zusätzlich geben Praxisworkshops konkrete Beispiele und Anregungen für den Unterricht. weiter



 
Meinung

»Im Nahen Osten zieht ein ‚perfekter Sturm‘ auf«

Im Nahen Osten kommen derzeit viele Faktoren zusammen, die eine neue Eskalation der Gewalt wahrscheinlicher machen. Der Ausstieg der USA aus dem Iran-Deal trägt zur Destabilisierung bei. Was Europa jetzt tun kann. Meinungsbeitrag von Nora Müller, Leiterin des Bereiches Internationale Politik der Körber Stiftung weiter



 
Porträt

Mein Hamburg: Lothar Dittmer

Das Stadtportal »HAMBURG schnackt!« fragte Lothar Dittmer, Vorsitzender des Vorstands der Körber-Stiftung, was er an seiner Stadt liebt. Im Interview erzählt er, warum er den Hafen mehr mag als die Alster, wie wichtig Stiftungen sind und wie er selbst zur Körber-Stiftung kam. weiter


 
Interview

Lernerfolg hängt nicht vom Alter ab

Christian Stamov Roßnagel ist Professor für Organisationspsychologie an der Jacobs University Bremen. In Beratung, Forschung und Lehre widmet er sich vor allem Fragen zum Lebenslangen Lernen in Unternehmen. Im Interview mit Imke Bredehöft, Körber-Stiftung, spricht er über falsche Glaubenssätze rund ums Alter, was beim Lernen falsch läuft und warum es darum geht, die Lernmotivation von Mitarbeitenden nicht zu »löschen«, sondern zum »Brennen« zu bringen. weiter



 
Video

Faisal Hamdo: »Fern von Aleppo«

Wie lebt man als junger Syrer fern der umkämpften Heimat? Was gefällt und fasziniert an Deutschland, was vermisst man aber auch? – Faisal Hamdo, 2014 aus Aleppo nach Deutschland geflohen, stellt im Gespräch mit Martin Meister, Körber-Stiftung, sein Buch »Fern von Aleppo« vor. Ein Abend, der bewegte, weil Faisal Hamdo nicht nur von den kleinen Tücken des Alltags, von Behördensprache und dem Humor Loriots erzählte, sondern auch davon, was es heißt, die Familie noch immer auf der Flucht zu wissen und im Westen wenig politischen Willen zu sehen, sich mit dem Krieg in Syrien konsequent auseinanderzusetzen. weiter



 
Standpunkt

Ein weißer Fleck im Herzen Europas

Die sechs Länder des westlichen Balkans - Serbien, Montenegro, Albanien, die EJR Mazedonien, Kosovo sowie Bosnien und Herzegowina - sind ein weißer Fleck im Herzen Europas. Es sind europäische Länder, vollständig umschlossen von EU-Mitgliedstaaten. David McAllister, Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten im Europäischen Parlament, äußert sich zur Situation im westlichen Balkan anlässlich des 167. Bergedorfer Gesprächskreises in Sarajevo. weiter


Mehr zu: Europa EU

 
Video

Wie ich werde, wenn ich alt bin

»So bin ich eben!« Warum diese Ausrede auch im fortgeschrittenen Alter nicht zählt, weiß Psychologieprofessorin Jule Specht. Mit ihrer Forschung zur Persönlichkeitsentwicklung bringt sie Denkweisen über das Alter ins Wanken und zeigt: Ältere Menschen können sich noch einmal so stark verändern wie Teenager. Erkenntnisse, die für die Lebensgestaltung jedes Einzelnen spannend sind. weiter



 
Video

Eine Weltreise zur digitalen Bildung

Kaum ein Medienbeitrag, in dem gegenwärtig nicht von »Digitalisierung« die Rede ist. Diese Technologie wird die Arbeits- und Bildungswelt zukünftig stark verändern. Die Unternehmerin, Forscherin und Bloggerin Svenia Busson wollte wissen, wie digitale Bildung in anderen Ländern aussieht und reiste deshalb einmal um die Welt. In ihrem Vortrag auf dem »Digital Summit für Lehrkräfte« stellte sie im KörberForum tolle Beispiele und interessante Innovationen aus dem Bildungsbereich vor. weiter



 
Video

Körber Debate: Muss Deutschland mehr auf Frankreich zugehen?

Frankreichs Präsident Macron hat ambitionierte Pläne für eine Reform der EU vorgelegt und erwartet, dass eine neue Bundesregierung sein wichtigster Partner bei der Umsetzung wird. Doch was tun, wenn Berlin und Paris unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was dafür notwendig ist? Muss Deutschland auf Frankreich zugehen? weiter



Foto: David Ausserhofer  
Interview

Behindertensport im Rampenlicht

Bislang zweimal Gold und dreimal Silber für deutsche Athleten bei den Winter-Paralympics im südkoreanischen Pyeongchang – der Behindertenleistungssport steht im Rampenlicht. Doch das ist noch immer eine Ausnahme, meint Sebastian Schlund, Preisträger des Deutschen Studienpreises 2017. weiter



 
Vortrag

Leben in »interessanten Zeiten«

In ihrer Keynote beim 6. internationalen Symposium The Art of Music Education verwies Esra Kücük, Direktoriumsmitglied im Berliner Maxim-Gorki-Theater, darauf, dass man früher in China Menschen, die man nicht besonders mochte, ein »Leben in interessanten Zeiten« wünschte. Eigentlich sei es eine Verwünschung gewesen, denn mit »interessant« waren Zeiten voller Krisen, Veränderungen und Unübersichtlichkeiten gemeint. Zweifellos seien es »interessante Zeiten«, in denen wir heute leben, betonte Kücük. Das Spannende und auch entscheidende sei am Ende, ob wir die Veränderungen, die uns umgeben, die unsere Zeit ausmachen, auch erkennen und nicht ignorieren. Und daraus die richtigen Schlüsse ziehen. weiter



 
Bericht

Ältere auf dem Weg zur digitalen Mündigkeit

Um die digitalen Kompetenzen Älterer zu stärken, braucht es Orte, an denen niedrigschwellig Wissensvermittlung stattfindet, Geräte ausgetestet werden können und der Austausch über ganz konkrete Fragen möglich ist. Eine Informationsveranstaltung im Rathaus in Hamburg-Bergedorf unter Mitwirkung des Haus im Park der Körber-Stiftung nahm Probleme Älterer mit der digitalen Welt in den Blick. weiter



 
Video

Erwischt! Wo das Spiel mit Klischees uns entlarvt

Eines haben Comedy, Werbung und Soaps gemeinsam: Sie überzeichnen bewusst, oft humorvoll. Hilft das aber wirklich, Denkmuster aufzubrechen, oder werden sie durch solche Inszenierungen sogar verfestigt? Aus ihrem Berufsalltag berichten die Kabarettistin Idil Baydar, die Chefautorin der »Lindenstraße« Tina Müller und Peter Figge, Vorstand der Werbeagentur Jung von Matt. weiter



 
Interview

Superdiversität – gesellschaftliche Vielfalt neu denken

Menschen unterscheiden sich nicht nur durch ihre Herkunft, sondern durch unzählige Merkmale, etwa Religion, Bildung, Alter, Sozialisierung. Der Begriff »Superdiversität« erweitert den Blick auf diese gesellschaftliche Vielfalt. Jonathan Petzold, Programm-Manager im Bereich Alter und Demografie, erläutert im Interview mit der Website-Redaktion, weshalb die Körber-Stiftung eine Studie über Superdiversität in Deutschland in Auftrag gegeben hat. weiter



 
Vortrag

Wo ist der Ort der Religion – heute?

Beim 6. internationalen Symposium »The Art of Music Education« berieten 170 Expertinnen und Experten aus 15 europäischen Ländern darüber, wie Konzerthäuser den gesellschaftlichen Wandel mitgestalten können. Dabei wurde auch gefragt, inwieweit Kultur heute Religionsersatz geworden ist. Milad Karimi, Religionswissenschaftler, Übersetzer des Koran und Professor für Kaläm, islamische Philosophie und Mystik zog in einem viel beachteten Vortrag Parallelen. weiter



 
Video

Geheimnis des Alterns

Was verraten uns Experimente mit Fadenwürmern, Taufliegen und Mäusen über das Altern des Menschen? Können wir es hinauszögern und vielleicht sogar ohne alterstypische Erkrankungen noch urälter werden? Über die wissenschaftliche »Suche nach dem heiligen Gral« berichtet Björn Schumacher von der Universität Köln. weiter



 
Bericht

Was ist eigentlich Heimat?

Was ist Heimat und was bedeutet sie in einer Stadt wie Hamburg, die immer vielfältiger und bunter wird? Eine Frage auf die wahrscheinlich jeder und jede Gefragte eine andere Antwort gibt. Ist der Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt eine Schlüsselkompetenz des 21. Jahrhunderts, in der Heimat solidarisch immer wieder neu erstritten werden muss? Der »Heimatabend« im KörberForum suchte nach Antworten. weiter



 
Video

Digital Mündig: Woran glauben?

Nichts bleibt unberührt von der Digitalisierung, nicht einmal der Glaube. Durch das Internet sind religiöse Inhalte und Sichtweisen wie in einem Supermarkt weltweit verfügbar. Jeder kann sich seinen eigenen Glauben zusammenstellen, sagt der Theologe Friedrich Wilhelm Graf. Macht das den Glauben am Ende attraktiver? Wie sehen das die Kirchen? Er sprach mit Christoph Kucklick, GEO, im KörberForum. weiter



 
Bericht

Atelier der Menschlichkeit

Kein Unterricht, keine Wissensabfrage. In Bergedorf ist ein Raum entstanden, in dem Menschen mit Demenz und ihre Partner oder Angehörige frei, kreativ und grenzenlos gestalten können. Seit April 2017 treffen sie sich im offenen Atelier im Haus im Park. Im Kulturzentrum der Körber-Stiftung finden sie Zeit und Raum zur Begegnung mit Farben, Material, sich selbst und der Kunst. weiter



 
Video

Neue Weltunordnung

Der Aufstieg Chinas verändert die globale Ordnung. Wird Peking die globale Führungsrolle Washingtons tatsächlich anfechten? Wie sehen die enormen innenpolitischen Herausforderungen und das neue Selbstverständnis Chinas als Supermacht des 21. Jahrhunderts aus? Im KörberForum sprach Ronnie Chan, Unternehmer aus Hong Kong, über Chinas Ankunft auf der Weltbühne. In einem kontroversen Gespräch argumentierte Chan, dass China angesichts seines wachsenden wirtschaftlichen Einflusses seine Interessen verteidigen müsse. In Kooperation mit Der Spiegel. weiter



 
Interview

Aus Berufung Entertainer

Das Haus im Park der Körber-Stiftung ist seit 1977 ein Ort der Teilhabe und aktiver Lebensgestaltung im Alter. Zum 40. Geburtstag des Begegnungszentrums möchten wir die Lebensgeschichten von zehn Menschen vorstellen, die stellvertretend für die vielen Engagierten im Haus im Park stehen. Axel von Koss kam 1998 zur Hörbücherei und war bis Januar 2017 einer ihrer Leiter. Begonnen hatte er als Sprecher. Bald war er auch verantwortlich für die technischen Belange der Bibliothek. Bis heute beteiligt sich Axel von Koss an der Gestaltung des neuen Liveformates der Hörbücherei. weiter



 
Bericht

Studenten im Pflegeheim – die neue Win-win-Situation?

Die Möglichkeiten und Erfahrungen mit dem Zusammenbringen von Alt und Jung wurden im Haus im Park der Körber-Stiftung in den Blick genommen. Im Gespräch mit Doris Kreinhöfer, Körber-Stiftung, berichteten ein freiwillig engagiertes Ehepaar aus Münster über ihr Projekt »Wohnen für Hilfe« und die Einrichtungsleitung des Wohn- und Sorgezentrums Humanitas Deventer in Holland über ihr Projekt der »Wohnstudenten«. weiter



 
Termin

KörberKonferenz: »Learning Cities«

Unser Bildungssystem steht unter massivem Veränderungsdruck. Digitale Tools und das Internet revolutionieren die Art und Weise, wie Menschen sich Wissen aneignen und lernen. Auch die Frage, was wir lernen sollen, muss neu beantwortet werden. Dafür müssen innovative Bildungsprozesse erprobt und vor Ort gestaltet werden. Die zweitägige Fachtagung vom 21. bis 22. Juni richtet sich an Vordenker und Entscheidungsträger, die das Thema »Bildung im digitalen Zeitalter« als regionale Herausforderung begreifen und vorantreiben wollen. weiter



 
Bericht

Deutscher Stiftungstag 2018

Unter dem Motto »Update! Stiftungen und Digitalisierung« thematisierte der Deutsche Stiftungstag 2018 den technologischen und kulturellen Wandel in Stiftungen und deren Umfeld. So könnten durch die Digitalisierung etwa neue Formen bürgerschaftlichen Engagements entstehen. Auch die Nähe zwischen Stiftungen und Unternehmen, an denen sie Anteile halten oder von denen sie gegründet wurden, kam zur Sprache. weiter



 
Bericht

Körber History Forum 2018 setzte Fokus auf den Wert Europas

Die Themen reichten von Flucht und Integration als Herausforderung für Europa bis zum Verhältnis zwischen Russland und dem Westen im Zeitalter neuer Aufrüstung. Hinter allem stand die Frage: Steht Europa vor einer neuen Spaltung? Antworten darauf gab auch Ivan Krastev, Vorsitzender des Center for Liberal Studies in Sofia, in seiner Auftaktrede zum Körber History Forum 2018 am 28. Mai in Berlin. Dabei betrachtete er die historischen Risse in Europa und ging der Frage nach, was den Wert Europas ausmacht. Im Verlauf der zweitägigen Veranstaltung diskutierten rund zweihundert Teilnehmer die historischen Dimensionen aktueller politischer Herausforderungen und Konflikte. weiter



 
Interview

Empire 2.0? Großbritannien streitet über sein koloniales Erbe

Das nicht aufgearbeitete koloniale Erbe in Großbritannien gehörte zu den Themen, die auf dem Körber History Forum am 28. und 29. Mai in Berlin diskutiert wurden. Vorab erläuterte Gurminder K. Bhambra, Professorin für Postkoloniale- und Dekolonialisierungsstudien der Universität Sussex, gegenüber der Körber-Stiftung die aktuellen Debatten. weiter



 
Interview

Digitale Welten im Theater

Auch die Theater machen sich fit fürs Digitale Zeitalter. Inszenierungen experimentieren mit Robotik, Künstlicher Intelligenz oder Virtual-Reality und neue Studiengänge setzen sich mit den Möglichkeiten digitaler Medien auseinander. Der Studiengang »Zeitgenössisches Puppenspiel« der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«, Berlin, zeigte beim diesjährigen Körber Studio Junge Regie die Inszenierung »All your base are belong to us«, ein experimentelles Gesellschaftsspiel, das zeitgenössische mediale Möglichkeitsräume abbildet. Friedrich Kirschner, Professor für Digitale Medien in diesem Studiengang, leitet eine Masterclass zum Auftakt des Festivals, in der Studierende mit digitalen Medien arbeiten. Stephanie Lubbe, Körber-Stiftung, sprach mit ihm über Chancen und Herausforderungen des digitalen Wandels im Theater. weiter



 
Video

Theaterfestival Körber Studio Junge Regie bot Raum für Entdeckungen

Für welche Themen und Theaterformen interessiert sich die Theatergeneration der Zukunft? Beim Festival Körber Studio Junge Regie 2018 waren vom 6.- 10. Juni 2018 im Thalia Theater in der Gaußstraße die neuesten Arbeiten aus den deutschsprachigen Hochschulen zu sehen sein. Auch die Regisseure boten im Interview Einblicke in ihre Arbeit. weiter



 
Video

Russland nach den Wahlen

Am 18. März fanden in Russland Präsidentschaftswahlen statt. Das Ergebnis schien jedoch von Anfang an festzustehen. Was ist für die nächsten sechs Jahre von der russischen Politik zu erwarten? Welchen Spielraum hat die Opposition, und welche Möglichkeiten gibt es für die junge und digitale Generation in Russland? Darüber diskutierten die Bundestagsabgeordnete Renata Alt, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss, und Vitali Shkliarov, Wahlkampfberater der russischen Präsidentschaftskandidatin Xenia Sobtchak, mit Liana Fix, Körber-Stiftung. weiter



 
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Wenn wir Geschichte erben

In ihrem Roman »Das achte Leben (für Brilka)« hat die Hamburgerin Nino Haratischwili die Schicksale von sechs Generationen einer georgischen Familie verwoben. Die in Tiflis geborene Autorin liest aus ihrem Roman, der sich mit dem Erbe von russischer Revolution, Sowjetunion und Stalinismus auseinandersetzt, und reflektiert ihre Erfahrungen mit der Macht der Vergangenheit. weiter



 
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»The Art of Music Education Vol. VI«

Das Motto des Symposiums 2018 lautete »Discovering cultural relations – music institutes in multi-diverse urban societies«: Die Großstädte sind heute Zentren der Internationalisierung. Die durch Zuwanderung geprägte internationale Stadtgesellschaft hat auch Spannungen, Abgrenzungen und Unterschiedlichkeiten auszuhalten. Welche Rolle haben Kulturinstitutionen in der Stadtgesellschaft der Zukunft? Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit ein neues, lokal-internationales Kulturpublikum heranwachsen kann? weiter



 
Porträt

»Willkommen Deutschland. Ich bin der Syrer.«

Storytelling ist der aktuelle Begriff für die bewährte Kulturtechnik, Wissen und Verständnis durch das Erzählen von Geschichten zu vermitteln. Fünf junge Menschen mit Migrationshintergrund haben im Haus im Park der Körber-Stiftung ihre Geschichten erzählt. Einer von ihnen ist Waseem Jawish: »Willkommen Deutschland. Ich bin der Syrer. Ich bin einen weiten Weg gegangen und habe noch viel vor!« weiter



 
Video

Aufbrüche aus dem Exil

Mit 16 Jahren flieht Pedro Kadivar aus dem Iran und lebt zunächst in Frankreich. Heute arbeitet er als Schriftsteller und Theaterregisseur in Berlin. Sein »Kleines Buch der Migrationen« schlägt eine Brücke zwischen persischer und europäischer Literatur. Mit der Literaturwissenschaftlerin Doerte Bischoff spricht er über das Fremdsein und die Rolle der Sprache beim Aufbruch ins Unbekannte. Der Schauspieler Stephan Benson trägt ausgewählte Passagen aus den Texten von Pedro Kadivar vor. weiter



 
Video

2 × hören: Keine Angst vor methodischen Sonaten

Der Hamburger Musikdirektor Georg Philipp Telemann war berühmt für seine ausdrucksvollen Melodien. Seine »Methodischen Sonaten« gelten bis heute als didaktisches Standardwerk der Affektenlehre, die sich mit der musikalischen Darstellbarkeit von Gemütsregungen beschäftigt. Was das bedeutet, beleuchten Anne Kussmaul und das Ensemble Nexus Baroque. weiter



 
Interview

Pflegst du noch oder lebst du schon?

Vom schlechten Gewissen bis zur Aufgabe des eigenen Lebensentwurfs, von der zeitlichen Belastung bis zum Verlust des Arbeitsplatzes, von Querelen mit den Geschwistern bis zum Zerfall ganzer Familien: Die Pflege kann Angehörige vor ungeahnte existenzielle Probleme stellen. Martina Rosenberg setzt sich mit der schwierigen Situation pflegender Angehöriger auseinander und schrieb ein Buch darüber. Doris Kreinhöfer, Körber-Stiftung, sprach mit der Autorin, die am 27. März im Haus im Park der Körber-Stiftung zu Gast ist. weiter



 
Meldung

Georg Blume und Faisal Hamdo auf der Leipziger Buchmesse

Vom 15. bis zum 18 März öffnete die Leipziger Buchmesse ihre Tore. Die Edition Körber war in diesem Jahr mit zwei Büchern im Programm vertreten. Georg Blume sprach am Stand von arte über den »Frankreich-Blues«. Und Faisal Hamdo präsentierte auf dem »Blauen Sofa« sein jüngst erschienenes Buch »Fern von Aleppo«. weiter



 
Video

Töten im Namen des Staates?

Der israelische Geheimdienst Mossad gilt als einer der besten, aber auch umstrittensten Geheimdienste weltweit. Kein Mittel – bis hin zu gezielten Tötungsaktionen – wird gescheut, um die Sicherheit des Staates Israel zu gewährleisten. Das Bedürfnis, sich zu schützen, gerät mit den grundlegenden Prinzipien von Demokratie und Moral mitunter in Konflikt. Welchen Preis zahlen Gesellschaft und Regierung für die eigene Sicherheit? Wie viel Kontrolle von Geheimdiensten ist nötig und möglich? Darüber sprechen der Autor Ronen Bergman, dessen Buch »Schattenkrieg: Israel und die geheimen Tötungskommandos des Mossad« im Januar 2018 bei DVA erschienen ist, und August Hanning, ehemaliger Präsident des Bundesnachrichtendienstes. weiter



 
Bericht

Immer in Bewegung bleiben

Das Haus im Park der Körber-Stiftung ist seit 1977 ein Ort der Teilhabe und aktiver Lebensgestaltung im Alter. Zum 40. Geburtstag des Begegnungszentrums möchten wir die Lebensgeschichten von zehn Menschen vorstellen, die stellvertretend für die vielen Engagierten im Haus im Park stehen. Hans Jürgen Bolte wohnt seit zwei Jahren in einem Appartement, das zur Hamburger Behrmann-Stiftung gehört. Was ihm ein Leben lang wichtig war, ist für ihn weiterhin zentral, nämlich »gemeinsam mit anderen etwas zu unternehmen«. Er war aktiver Sportler, er hat Tennisclubs und Jugendfußballmannschaften geleitet. Im Haus im Park initiiert er unter anderem eine Fahrrad- und eine Tangogruppe. Gästen und Ehrenamtlichen des Hauses ist er als »Hajübo« vertraut. Die Ausstellung »Lebensgeschichten« ist ab dem 12. März im KörberForum zu sehen. weiter



 
Meinung

Journalismus in der Krise

Das Scheitern der Schweizer No-Billag-Initiative zeigt, dass die öffentlich-rechtlichen Medien einen großen Stellenwert haben. Welches Signal sendet dies und hilft dies dem Journalismus aus der Krise? Mit den Herausforderungen, denen sich der Journalismus gegenübersieht, befasste sich Christopher Buschow in seiner Dissertation und wurde dafür mit dem Deutschen Studienpreis 2017 ausgezeichnet. Im seinem Beitrag kommentiert er die Situation in der Schweiz und die Rolle der öffentlich-rechtlichen Medien für die Zukunft des Journalismus. weiter


Mehr zu: Medien

 
Standpunkt

Kultur als Kitt der Gesellschaft?

Von Kultur als Kitt der Gesellschaft zu sprechen, sei irreführend, betonte Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda auf dem Symposium »The Art of Music Education« im KörberForum. Sie könne nicht zusammenfügen, was andere Mechanismen auseinander getrieben oder zerbrochen hätten. Alle zwei Jahre laden Körber-Stiftung und Elbphilharmonie internationale Musikexperten zur Frage nach der Rolle der Konzerthäuser nach Hamburg ein. Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda nutzte die diesjährige Tagung für eine kulturpolitischen Grundsatzrede. weiter



 
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Fremde Freunde

Die ambivalente Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen ist geprägt von Bewunderung und Abneigung, Respekt und Verachtung, Sehnsucht und Kalkül. Wie steht es um Deutsche und Russen heute, in Zeiten politischer Konfrontation? Ein Gespräch mit der Autorin Katja Gloger, dem russischen Kulturhistoriker Gasan Gusejnov und dem Leiter der Behörde für Stasi-Unterlagen Roland Jahn. weiter



 
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Mitbestimmung made in Hamburg

Ob Volksinitiativen, Bürgerlabore oder Stadtteilkonferenzen – Bürgerbeteiligung wird in Hamburg groß geschrieben. Insbesondere in den letzten 20 Jahren sind immer mehr direktdemokratische Elemente dazugekommen. Wird damit bessere Politik gemacht? Oder nur andere? Über die Bindung der Politik an den direkten Bürgerwillen diskutieren der Grünen-Fraktionsvorsitzende Anjes Tjarks, Manfred Brandt von Mehr Demokratie e.V. und die Politikwissenschaftlerin Annette Elisabeth Töller. weiter



 
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Wie wir Vorurteile überwinden

Unsere Gesellschaft wird immer vielfältiger. Wie gelingt ein vorurteilsfreies Miteinander? Die Verlegerin Inci Bürhaniye und der Moderator Yared Dibaba sind interkulturelle Brückenbauer, die mit Klischees brechen. Im Gespräch mit Jürgen Schlicher, Trainer für Diversity Management, zeigen sie, wie dadurch Toleranz gelingen kann. In Kooperation mit NDR Info. weiter



 
Bericht

Ein eigenes Stück Leben

Das Haus im Park der Körber-Stiftung ist seit 1977 ein Ort der Teilhabe und aktiver Lebensgestaltung im Alter. Zum 40. Geburtstag des Begegnungszentrums möchten wir die Lebensgeschichten von zehn Menschen vorstellen, die stellvertretend für die vielen Engagierten im Haus im Park stehen. Maren Neumann ist 79 Jahre alt. Sie war zwei Jahrzehnte lang Betriebsärztin bei der Hauni, nach ihrer Pensionierung leitete sie den Besuchsdienst des Haus im Park. In der Holzwerkstatt kam sie auf die Leidenschaft ihrer Kindheit und Jugend, das Schnitzen, zurück. weiter



 
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Warum wir Schubladen im Kopf brauchen

Deutsche sind pünktlich, Frauen können nicht einparken, und Banker sind unmoralisch. Ohne es zu wollen, denken wir schnell in Schubladen. Wie Vorurteile und Klischees entstehen und warum es nicht ohne sie geht, erläutern Sozialpsychologin Juliane Degner, Meinungsforscher Holger Geißler sowie Jan Schipmann, Redakteur des YouTube-Magazins »Frag ein Klischee«. weiter



 
Interview

Ausgelernt?

In Kerstin Tills Leben passen bereits zwei Karrieren. Heute arbeitet sie als freiberufliche Psychologin und Coach für Potenzialentwicklung in der freien Wirtschaft und berät Arbeitssuchende bei der Agentur für Arbeit. Nach ihrem Beruf als Sekretärin und Assistentin holte sie mit Anfang 40 ihr Abitur nach und studierte anschließend Psychologie. Imke Bredehöft, Körber-Stiftung, wollte von ihr wissen, wie es ist, in der Lebensmitte noch einmal etwas ganz Neues zu lernen. weiter



 
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Gezeichnete Meinungsfreiheit

Fares Garabet gilt als einer der besten politischen Karikaturisten der arabischen Welt. Nachdem seine kritischen Zeichnungen über das syrische Regime nicht mehr gedruckt wurden, floh er nach Deutschland. Über diese Erfahrungen sprach er mit seinem Münchner Kollegen Dieter Hanitzsch, der seit rund 50 Jahren mit spitzer Feder für verschiedene deutsche Zeitungen zeichnet. weiter



 
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Heimatabend

Khaled Almaani aus Syrien setzt sich für geflüchtete Menschen ein, Sidonie Fernau bezeichnet sich als schwarze Deutsche mit palästinensisch-jamaikanischen Wurzeln, und Dominik Bloh lebte auf Hamburgs Straßen und hat nun ein Buch darüber geschrieben. Drei Menschen aus unterschiedlichen Welten reflektierten im KörberForum, was Heimat für sie bedeutet und ob sie diese in Hamburg gefunden haben. Die Besucher erlebten einen spannenden, vielseitigen Abend, an dem über Grenzen und Ausgrenzung, aber auch über gesellschaftliche Wärme und Ankommen diskutiert wurde. weiter


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