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136. Bergedorfer Gesprächskreis

Die Türkei als Partner europäischer Außenpolitik im Mittleren Osten

Istanbul, 23. bis 25. Februar 2007

Kann die Türkei als Mittler zwischen der EU und dem Nahen und Mittleren Osten fungieren? Diese Frage stand im Mittelpunkt des 136. Bergedorfer Gesprächskreises, der vom 23. bis 25. Februar 2007 in Istanbul stattfand. Der EU-Beitrittskandidat Türkei ist zugleich auch Nachbar Syriens, Irans und Iraks sowie ein laizistischer Staat mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung und unterhält gute Beziehungen zu Israel.

Diese Faktoren werden häufig als Begründung für eine Mittlerfunktion der Türkei angeführt – aber welchen konkreten Mehrwert hat Ankara zur EU-Politik im Zusammenhang mit Herausforderungen wie der Instabilität im Irak, dem iranischen Nuklearprogramm oder den Problemen im Libanon beizutragen? Ist die Türkei als Partner oder als Mitglied der EU für diese Herausforderungen wertvoller, und wie wäre ihre Rolle zu verstehen – als Brücke, strategischer Partner oder als Modell für Staaten des Nahen und Mittleren Ostens.

25 hochrangige Politiker und Experten aus Deutschland und anderen EU-Staaten, der Türkei sowie dem Nahen und Mittleren Osten diskutierten Handlungsoptionen für eine außenpolitische Kooperation zwischen der EU und der Türkei.

Das Gespräch in Istanbul führte den Dialog mit dem Nahen und Mittleren Osten im Rahmen des Bergedorfer Gesprächskreises fort. So fanden unter anderem Gesprächskreise zum Thema »Stabilität am Persischen Golf« (Dubai 2005) und »Reformen im Mittleren Osten« (Washington D.C., 2006) statt.

Die Ergebnisse der vertraulichen Diskussion wurden in redigierter Form im 136. Bergedorfer Protokoll dokumentiert, das in der Edition Körber-Stiftung erschienen ist.

Protokoll herunterladen (PDF):

Gesamter Protokollband
Protokoll des Gesprächs
Fotodokumentation
Anhang (Biographien, Glossar, Literatur)
Liste der Teilnehmer

Vortrag von Ahmet Davutoğlu, Chefberater des türkischen Premierministers Recep Tayyip Erdoğan

Foto: Marc Darchinger

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