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138. Bergedorfer Gesprächskreis

Kann die EU europäische Sicherheit gewährleisten?

Warschau, 28. bis 30. September 2007

Die Diskussionen über europäische Energiesicherheit, das Partnerschafts- und Kooperationsabkommen mit Russland und die Raketenabwehrpläne der USA haben gezeigt, dass die europäischen Partner bei Fragen der europäischen Sicherheit oft zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen kommen. Beim 138. Bergedorfer Gesprächskreis thematisierten 20 hochrangige Politiker und Experten aus Deutschland, Polen, Großbritannien, Frankreich, Litauen und den USA Perspektiven europäischer Sicherheit und entwickelten politische Optionen.

Im Mittelpunkt der Diskussion im Warschauer Schloss Belvedere stand die Entwicklung einer gemeinsamen europäischen Identität in der Sicherheitspolitik, das Verhältnis zwischen der europäischen und globalen Dimension europäischer Sicherheit, die Politik der EU gegenüber Afghanistan, Iran und Russland sowie den sog. frozen conflicts, das Verhältnis zwischen EU und NATO, die Bedeutung der USA für europäische Sicherheit, die außen- und sicherheitspolitische Absicherung der europäischen Energieversorgung sowie die Entwicklung komplementärer gemeinsamer militärischer Strukturen.

Der 138. Bergedorfer Gesprächskreis in Warschau führte den Schwerpunkt des Bergedorfer Gesprächskreises zu Fragen der europäischen Außen- und Sicherheitspolitik fort und schließt an die Gesprächskreise »Europäische Politik in Zentralasien« (2007 in Astana), »Die Türkei als Partner europäischer Außenpolitik« (2007 in Istanbul) und »Interessen und Partner der deutschen Außenpolitik« (2006 in Berlin) an.

Die Ergebnisse der vertraulichen Diskussion wurden in redigierter Form im 138. Bergedorfer Protokoll dokumentiert, das in der Edition Körber-Stiftung erschienen ist.

Protokoll herunterladen (PDF):

Gesamter Protokollband
Protokoll des Gesprächs
Fotodokumentation
Anhang (Biographien, Glossar, Literatur)

Liste der Teilnehmer

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