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145. Gesprächskreis

»Grenzen der Macht: Europa und Amerika in einer neuen Weltordnung«

Washington, D.C., 9. bis 11. März 2010

Jahrhundertelang dominierten Europa und Amerika die Weltpolitik. Doch die globalen Gewichte verlagern sich. Der Aufstieg neuer Mächte wie China oder Indien stellt die Vormachtstellung des »alten« Westens in Frage. Nicht nur in der Iran- oder Afghanistanpolitik, sondern auch bei den Konflikten und Krisen wie im Sudan, in Somalia oder Jemen erfahren Europa und Amerika die Grenzen ihrer Handlungsfähigkeit.

Dies hat Folgen für Selbstverständnis und Identität des »Westens« in der internationalen Politik wie auch für die Wirksamkeit der transatlantischen Zusammenarbeit bei der Lösung globaler Probleme. Wie viel können Amerika und Europa noch gemeinsam erreichen? Wie und mit welchen Partnern sollte der Westen zusammenarbeiten? Wer ist Konkurrent? Und wie kann es gelingen, weltweite Bedrohungen wie die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen oder Staatszerfall in den Griff zu bekommen?

Auf dem 145. Bergedorfer Gesprächskreis diskutierten Politiker, Regierungsvertreter und Experten aus den USA und Europa unter dem Vorsitz von Bundespräsident a.D. Richard von Weizsäcker die internationale Handlungsfähigkeit des Westens und entwickelten Vorschläge für eine wirksame Zusammenarbeit.

Die Ergebnisse der vertraulichen Diskussion wurden in redigierter Form im 145. Bergedorfer Protokoll dokumentiert, das in der edition Körber-Stiftung erschienen ist.

Mit dem Bergedorfer Gesprächskreis führt die Körber-Stiftung die langjährige Tradition der Beschäftigung mit Herausforderungen der euro-atlantischen Außen- und Sicherheitspolitik fort. Siehe hierzu auch den 143. Bergedorfer Gesprächskreis »Ist eine gemeinsame europäische Außenpolitik möglich?« (Berlin, 2009) und den 140. Bergedorfer Gesprächskreis »Die Zukunft der NATO« (Berlin, 2008).

Teilnehmer

Zusammenfassung (PDF)

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