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162. Bergedorfer Gesprächskreis

»Russland und Europa: Was eint uns, was trennt uns?«

Moskau, 10. bis 12. Juli 2016

Vor einem Vierteljahrhundert verhieß die Vorstellung von einem »gemeinsamen Haus Europa« eine Zukunft, die auf Kooperation, nicht auf Konfrontation gründen sollte. 25 Jahre später sind die Beziehungen zwischen Russland und den meisten seiner europäischen Nachbarn von einer tiefen Krise gekennzeichnet: Das Vertrauen schwindet, längst überwunden geglaubte Feindbilder kehren zurück, das Wort vom »neuen Kalten Krieg« – so irreführend dies auch sein mag – macht die Runde. Scharfe Gegensätze sind nicht nur im Ukraine-Konflikt zu Tage getreten, sondern auch in Bezug auf Russlands Intervention in Syrien.

Russland und Europa verbindet ein gemeinsames historisches Erbe. Doch betrachtet sich Moskau weiterhin als – europäische – Macht? Ausgehend von dieser Frage, ergründete der 162. Bergedorfer Gesprächskreis vom 10. bis 12. Juli in Moskau das komplexe Beziehungsgeflecht zwischen Russland und Europa. Dabei ging es vor allem darum, Differenzen offen anzusprechen, Wege aus der aktuellen Krise zu erörtern und Zukunftsszenarien zu entwickeln.

Der 162. Bergedorfer Gesprächskreis fand in Kooperation mit dem Russian International Affairs Council (RIAC) statt. Der Teilnehmerkreis setzte sich aus 45 hochrangigen internationalen Politikern, öffentlichen Amtsträgern und Experten zusammen, die vorrangig aus Russland und Europa, darunter aus Deutschland, Frankreich, Lettland und Polen, stammen.

Lesen Sie den Konferenzbericht des 162. Bergedorfer Gesprächskreises (PDF)
Konferenzbericht in englischer Sprache (PDF)

Teilnehmer

Interview von Elena Chernenko (Munich Young Leader 2015)
mit Dr. Norbert Röttgen im Kommersant
(auf Russisch)

“Russland rüstet auf: Die Logik der Abschreckung“ – Ein Kommentar von Chefredaktor Eric Gujer in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ)

Fotos: Körber-Stiftung/Yurii Sergeev

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